America at war! (1941–) – Part 4

Roosevelts Plan zur Weltherrschaft

wh. Berlin, 5. Februar – Wer es unternimmt, sich ein Bild von der Dreimächtekonferenz zwischen Stalin, Roosevelt und Churchill zu machen, tut gut daran, nicht nur an die akuten Probleme (wie vor allem an den Plan, das deutsche Volk mit Sirenenklängen zu ködern) oder etwa an Polen, Griechenland, Italien usw. zu denken, sondern sich auch zu fragen: Was ist das vorige Mal in Teheran vor sich gegangen und was plant Roosevelt eigentlich, von dem man sagen kann, dass er sich am meisten um das Dreiertreffen bemüht hat?

Es hat lange gedauert, bis man aus authentischer amerikanischer Quelle erfuhr, was wirklich in Teheran passierte, aber die Wahrheit über Teheran enthüllte gleichzeitig den „Großen Plan“ des amerikanischen Präsidenten. Forrest Davis, ein Publizist, der in Washington nicht nur zu Hause ist, sondern auch im Weißen Haus immer eine offene Tür findet, hat in der konservativen und äußerst populären amerikanischen Wochenzeitschrift Saturday Evening Post mit ihrer Auflage von weit über drei Millionen berichtet, wie sich Roosevelt die Nachkriegswelt vorstellt. Sein Plan bedeutete die absolute Beherrschung der Welt durch die USA, Moskau und England, unter gnädiger Anhörung Tschungkings und Frankreichs, nach der Vernichtung des Reiches, Ausrottung des deutschen Volkes und völliger Niederwerfung Japans.

Dieser „Große Plan“ einer Kontrolle der Welt durch Moskau, Washington und London steht und fällt zweifellos mit der Notwendigkeit, Moskau aus seiner ideologischen Vereinsamung und dem sich daraus ergebenden revolutionären Herrschaftsanspruch herauszulösen, um es wieder in die „Familie der demokratischen Nationen“ einzureihen. Der amerikanische Präsident hofft offensichtlich, dass es möglich wäre, Stalin und die Sowjetunion in eine solche Weltorganisation westlerischer Prägung einzugliedern. Roosevelt ist bereit, alles auf diese Hoffnung zu setzen. Man kann sich vorstellen, wie er in Teheran mit nervösen Spielerhänden eine Chesterfield nach der anderen in seinem langen Zigarettenhalter entzündete, während er versuchte, Stalin von seinem „Größen Plan“ zu begeistern, um aber zu sehen, dass der Mann aus dem Kreml erst dann wirkliches Interesse zeigte, als ihm durch Roosevelt Konzessionen gemacht worden sind, die alles auslöschen, was in London seit 1939 an Plänen für Europa in mühseliger diplomatischer Arbeit geschaffen worden war.

Welche Vorteile verspricht sich Roosevelt von seinem Plan, wenn er bereit ist, soviel dafür auf das Spiel zu setzen?

  • Der Präsident in Washington vertritt die These, dass keine Machtkonstellation in der Welt in der Lage wäre gegen den Stachel der drei zu lecken, solange gegen eine solche wie auch immer geartete Machtballung die Riesenkapazität der amerikanischen maschinellen Produktion und die Wucht der sowjetischen Menschenmassen gestellt werden könnten. Deshalb ist Roosevelt bereit, für eine Zusammenarbeit Moskau-Washington auch angesichts größter Schwierigkeiten einzutreten. Der bisherige Verlauf des jetzigen Weltkrieges wird von ihm dabei als Hauptargument benützt.

  • Der Mann im Weißen Hause fürchtet, dass bei einem Zusammenbruch seines Planes sowohl die Sowjetunion wie auch England eine verzweifelte Jagd nach Interessengebieten und Verbündeten in Europa beginnen würden, wodurch in kurzer Zeit ein neuer Weltbrand seinen Anfang nehmen müsste. Roosevelt fürchtet sogar, eine Ausschaltung Stalins von der „Weltorganisation“ würde ermöglichen, dass der zweite Weltkrieg pausenlos in den dritten Weltkrieg übergehen könnte, denn Amerika könnte aus klaren und im Weißen Haus eindeutig vertretenen geopolitischen Gründen niemals dulden, dass Europa mit der Sowjetunion zusammen einen eurasischen Block bilde. Umgekehrt weiß Roosevelt, dass ein völlig von Großbritannien beherrschtes Europa von Moskau als ständige Bedrohung aufgefasst werden würde. Um deshalb die wilde Jagd nach Interessengebieten in Europa zu verhindern, glaubt Roosevelt, alles versuchen zu müssen, um Stalin erst einmal grundsätzlich in die „Familie der demokratischen Völker“ einzubauen, auch um den Preis von Konzessionen an den Sowjetwillen zur Einflussnahme in Europa.

  • So sehr Roosevelt seinen „Großen Plan“ auch deshalb wünscht, weil er glaubt, bei einer allgemeinen „Weltkontrolle“ die USA ausschlaggebend zu sehen, so schließt doch sein weiteres Bemühen, Tschungking als „Anhängsel“ in den Plan zu verankern, einen sehr praktischen Grund ein. Wenngleich Tschungking-China eindeutige totalitäre Tendenzen aufweist, so steht Roosevelt doch hinter Tschiangkaischek, weil er dadurch hofft, 450,000.000 Chinesen als Abnehmer für seine überschüssige Produktion an Autos, Eisschränken und Radios zu gewinnen. Auch in Asien würde das Nichtzusammenarbeiten der Sowjets in dieser Weltorganisation eine gewissenlose Jagd nach Interessensphären bringen. Diesmal allerdings zwischen Washington und Moskau, wobei es keineswegs entschieden ist, ob Japan die ihm von Roosevelt zugedachte Rolle des „kleinen Mannes“ spielen würde.

Die Roosevelt-Planung für die Schaffung einer Weltordnung auf Grundlage des Gleichgewichts der Großmächte mit Washington als Zünglein an der Waage erscheint den Amerikanern einleuchtend. Trotzdem gibt es Amerikaner, deren Bedenken in die Öffentlichkeit dringen. Diese Männer erklären, dass durch Teheran und was dann folgte, Roosevelt heute bereits dastehe, wo Wilson 1919 sich im Versailler Spiegelsaal befunden habe. Wie Wilson hat Roosevelt seine Hoffnung für die Weltsicherheit auf eine zentrale fixe Idee aufgebaut. Wilsons „Großer Plan“ war der „Völkerbund.“ Wilson war beredt, um diesem Plan das Leben zu schenken, Punkt für Punkt seiner Gerechtigkeit versprechenden 14 Punkte aufzugeben oder umdeuten zu lassen. Roosevelts „Großer Plan“ ist ein Weltsystem mit einer „Drei-Mächte-Konstellation“ an Stelle eines Völkerbundes, von dem Roosevelt glaubt, dass er scheitern musste, weil weder genug Macht dahinterstand, noch die Völker in der Lage waren, die Ideale eines solchen Instruments in die Praxis umzusetzen. Roosevelt glaubt, dass seine Drei-Mächte-Konstellation diese Macht besitzt; aber auch er ist bereit, um seine fixe Idee durchzusetzen, Punkt für Punkt seiner „Atlantik-Charta“ über den Haufen zu werfen oder in Kompromissen ersticken zu lassen, deren verhängnisvollster das der „freien Hand für Moskau in Europa“ ist. Dem Ehrgeiz Roosevelts soll Europa geopfert werden, vor allem das deutsche Volk, dessen Todesurteil nach dem Willen des Judentums Stalin Vollstreckern soll.

Den Morgenthau-Plan in der Tasche

br. Bern, 5. Februar – Man erinnere sich an den Morgenthau-Plan, der darauf hinausläuft, Deutschland nach dem erhofften Siege seiner Gegner jeder Industrie zu berauben und es, soweit man es nicht unter seine Nachbarn aufteilt, zu einem „großen Kartoffelacker“ zu machen.

Der Plan wurde damals in einem ungelegenen Augenblick bekannt, denn er schien in seiner Hirnverbranntheit geeignet, die Aussichten Roosevelts auf eine abermalige Wiederwahl zu stören.

Nun ist Roosevelt wiedergewählt – nun glaubt man wieder offener sprechen zu können. Und so meldet eine nordamerikanische Agentur in Verbindung mit der Dreierkonferenz in aller Harmlosigkeit: „Roosevelt habe im Augenblick nur den Morgenthau-Plan bei sich, der als Grundvorschlag der Vereinigten Nationen vorgelegt werden soll.“ Also nicht ein unverbindlicher Privatvorschlag ist dieser Plan jetzt, sondern ein offizieller Vorschlag, mit dem der Präsident der Vereinigten Staaten zur Konferenz mit Stalin und Churchill gefahren ist. Nun weiß man wenigstens, was gemeint ist, wenn diese drei ihren angekündigten Aufruf an das deutsche Volk starten sollten, um nach Wilsons Vorbild wieder einmal zu versichern, es werde gar nicht so schlimm werden, wenn Deutschland nur erst einmal kapituliert habe.

Okraß: Der Dank des Vaterlandes

Von Hermann Okraß

Es liegt im Wesen des Krieges, dass er von den breiten Massen zumeist in einem Rausch der Begeisterung begonnen wird.

Bei Beginn eines Krieges Kriegsziele aufzustellen, die die Flamme der nationalen Leidenschaften hochschlagen lassen, ist für eine intelligente Staatsführung nicht schwer. Der Kriegsausbruch 1914 war für beide Seiten ein Beispiel dafür. Es dröhnt die Militärmusik, die Fahnen rauschen und die Reden tönen. Es ist Krieg, es ist Männerzeit, „ins Feld, in die Freiheit gezogen.“

Nach einigen Monaten sieht die Welt anders aus. An den Fronten wird der Krieg wahr. Es muss bitter gestorben werden. In der Heimat wandelt sich das Leben. Die Menschen werden ernst. Und gehen gar Jahre ins Land, dann beginnen Augen und Ohren der Soldaten hellwach zu werden und sie zeigen ein verdammt gesteigertes Interesse für die Dinge der Heimat, denn wer einen hohen Berg erklettern muss, hinter dem sich das Land der Zukunft auftun soll, mag gern etwas mehr von diesem Land hören als die Parole, dass drüben Milch und Honig fließt. Massen mit einem Zauberwort in Bewegung zu setzen, ist nicht die größte der Künste, in Bewegung gesetzte Massen mit einem Zauberwort aufzuhalten aber? Goethes Zauberlehrling rief entsetzt den Meister zur Hilfe: „Herr, die Not ist groß, die ich rief, die Geister, werde ich nicht los.“

Stabssergeant Ralph Martin von der US-Army ist ein echter Jimmy, ein amerikanischer Frontsoldat. Sein Beitrag in der amerikanischen Soldatenzeitung Stars and Stripes deutet jedenfalls darauf hin.

Wir US-Soldaten in der Kampfzone sind von bittersten Zukunftssorgen erfüllt. Zahlreiche meiner Kameraden denken nur daran, dass sie, wenn sie aus dem Kriege heimkehren, keine Unterkunfts- und Arbeitsgelegenheiten mehr finden werden. Sie glauben auch nicht an den Patriotismus ihrer einstigen Arbeitgeber und haben wenig Hoffnung, dass man ihnen, wenn der Krieg zu Ende geht, nur weil sie Soldaten waren, ein Anrecht auf Arbeit zuerkennen wird.

Wir haben das sehr dunkle Gefühl, dass Frontsoldat Ralph Martin, sofern er nicht inzwischen in den Trichtern bei Aachen für die Kriegsziele seiner Oberen gefallen ist, wenig Glauben an den Dank seines Vaterlandes in sich trägt. Und ohne Glauben kämpft es sich auf der anderen Seite nicht gut.

Ein echter Tommy ist der Fliegersoldat Harries von der britischen RAF. Wenn er auch sonst nicht viel ist, so ist er doch Preisträger im Preisausschreiben seiner Frontzeitung Gen, die ihre Leser nach der Stellungnahme zu einer „klassenlosen britischen Gesellschaftsordnung“ befragte. Tommy Harries holte sich den ersten Preis, weil er die Auffassung vertrat:

Der Mittelstand der britischen Gesellschaftsordnung ist die widerlichste Angelegenheit, die man sich überhaupt vorstellen kann. Eine Mittelstandswelt nach dem heutigen britischen Vorbild wäre entsetzlicher als Dantes siebente Hölle. Das Hauptunglück Englands ist, dass es jedem Briten praktisch unmöglich gemacht wird, von einer Gesellschaftsklasse in die andere hinüberzuwechseln.

Tommy Harries ist ungerecht. Natürlich kann er von einer Klasse in die andere wechseln. Er kann zum Beispiel, wenn er aus der ehrenwerten Klasse der Frontsoldaten wegen schwerer Verwundung ausgemustert wird, als Bettler oder Straßenmusikant durchs Land ziehen. Zwar ist er dann erheblich gesunken, aber immerhin, er ist übergewechselt. Denn allein damit, dass der Abgeordnete der Labour-Partei George Rüssel Strauss vor dem Unterhaus forderte, man möge das Bettelunwesen der Ausgemusterten verbieten, weil es demoralisierend auf die Frauen der noch kämpfenden Soldaten wirke, dürfte Tommy nicht gedient sein. Auf jeden Fall scheint auch Tommy nicht davon überzeugt zu sein, dass sein Vaterland ihm eines Tages besonders dankbar ist. Aber mag er seine Rechnung eines Tages daheim selbst vorlegen. Wir haben Tommy und Jimmy nichts getan, wir haben sie nicht bedroht, wir wollten ihnen kein Brot nehmen, kein Land, keine Ehre und keinen Ruhm. Wir wollten unser Haus bauen und in Frieden unserer Arbeit leben. Wir wollten Danzig, und das war unser Recht.

Wir wollen aber nicht der deutschen Unsitte frönen und uns anderer Leute Kopf zerbrechen. Tommy und Jimmy scheint der „Dank des Vaterlandes,“ von Deutschlands Kriegsopfern nach dem verlorenen großen Kriege als Parole höhnend vor hungernden Demonstrationskolonnen hergetragen, nicht so ganz sicher. Die Zauberer drüben haben die Geister der Erkenntnis gerufen. Ob sie sie wieder loswerden? Tommy und Jimmy reden so seltsame Worte. Klassenlose Gesellschaft, Anrecht auf Arbeit, Patriotismus der Arbeitgeber, bitterste Zukunftssorgen, Rechte der Soldaten, Aufstieg innerhalb der Gesellschaft. Wir entsinnen uns genau, dass diese Begriffe im Nachkriegsdeutschland, als Nationalsozialismus und Kommunismus aufeinanderprallten, in den Diskussionen der Aktivisten laufend vorkamen. Als Adolf Hitler dann an die Macht kam, wurde weniger darum diskutiert, sondern nach klaren Programmen vorgegangen und gearbeitet. Und als der Krieg uns ansprang, hat Adolf Hitler kein Kriegsziel proklamiert, sondern schlicht und einfach erklärt: „Die deutsche Wehrmacht hat den aktiven Schutz des Reiches übernommen.“ Mehr war auch nicht zu erklären. Vom Dank des Vaterlandes, von Kriegszielen kein Wort. Dadurch unterschieden sich 1914 und 1939 bei uns. Wir hatten ein Friedensziel, das war der nationalsozialistische Staat, das Großdeutsche Reich. Wenn wir schon ein Kriegsziel hatten, dann war es die Verteidigung dieses Staates.

Der Krieg rast heute seinem Höhepunkt entgegen. Es kann nicht mehr weit bis zu den Gipfeln sein. Hinter den Gipfeln aber liegt das Land, in dem das aus dem Kriege heimkehrende Volk leben soll. Das Vaterland. Was Tommy und Jimmy von ihren Vaterländern halten, das haben sie uns in sorgenden, anklagenden Prägen erzählt. Warum aber fragt der deutsche Landser nicht? Warum steht niemand bei uns auf und verspricht den Dank des Vaterlandes? Weil bei uns niemand aufzustehen hat, um den Dank des Vaterlandes zu versprechen, denn der Staat, um den wir kämpfen, gehört dem Soldaten und dem Schaffenden. Sie beide, wir alle, haben um ihn gekämpft, gelitten, gehungert, geblutet. Den Kämpfenden, den Schaffenden gehört er. Sollen sie sich selbst den Dank versprechen? Soll der Soldat mit seiner rechten Hand dankbar seine Linke schütteln? Klassenlose Gesellschaft? Kommunistische Leitsätze kennen wir nicht. Wir haben eine Gesellschaftsordnung der Leistung, des Einsatzes, der Opferbereitschaft. Eine sozialistische Gesellschaftsordnung, keine kommunistische. Anrecht auf Arbeit? Alte Forderung der NSDAP, hundertmal proklamiert und tausendmal bewiesen. Patriotismus der Arbeitgeber? Eine Selbstverständlichkeit für jeden anständigen deutschen Unternehmer. Für die unanständigen hat das sozialistische Deutschland anderweitige Beschäftigung. Zukunftssorgen? Das private Schicksal mag und soll den einzelnen Volksgenossen beschäftigen. Dass aber die Volkskameradschaft den anständigen Volksgenossen nicht hungern lässt, das weiß ein jeder. Aufstieg innerhalb der Gemeinschaft? Wo ein Gefreiter Staatsführer werden kann, ein Landarbeiter Reichsstatthalter, ein Schiffsjunge General, nun, da dürfte eine solche Frage ohne Diskussion sein. Uns allen ist um das Reich der Zukunft nicht bange. Für Spießer und Schieber, für Bonzen und Faulpelze wird wenig Platz darinnen sein. Das aus dem Kriege mit harten Gesichtern und blutenden Wunden heimkehrende Volk wird wenig freundlich mit ihnen verfahren, mögen sie auch heute noch da und dort den Augen der Kämpfer und Schaffenden entgehen.

Wir zogen 1939 ohne Kriegsziel aus. Unser Kriegsziel war auch unser Friedensziel, unser sozialistisches Reich. Wir werden müde und abgekämpft, aber aufrecht und selbstbewusst in dieses Reich heimkehren, aber die Flamme der sozialistischen Leidenschaft und des nationalen Stolzes wird heller brennen denn zuvor. Sie wurde in diesem Kampf stark entfacht. Den Dank des Vaterlandes? Wir brauchen ihn nicht. Denn dieses Vaterland wird unser sein, ein Vaterland der Soldaten, der Arbeiter und Bauern, das Vaterland der Kämpfer und der Schaffenden.

Sie brüsten sich des Massenmordes

Kein Zeichen der Schwäche

Tokio, 5. Februar – Die Zeitung Tokio Schimbun widmet der „deutschen Schicksalsstunde,“ wie sie es nennt, einen Leitartikel, in dem sie hervorhebt, dass angesichts der bolschewistischen Flut das deutsche Volk wie ein Mann aufgestanden sei.

Es gebe keine Zeichen der Schwäche wie etwa im Jahre 1918. Jetzt gebe es nur eine Wahl: Bis zum Ende zu kämpfen! Der Endsieg werde dem gehören, der bis zuletzt die Fahne hochhalte. Dem deutschen Volk komme der Sieg zu, und es werde dann seinen gefallenen Soldaten die Worte des Führers Zurufen können: „Und ihr habt doch gesiegt!“

Diese Gedanken träfen aber nicht nur, so fährt das japanische Blatt fort, für Deutschland zu, sondern ebenso auch für Japan, das jetzt auf den Philippinen seinen Schicksalskampf zu bestehen habe und gelobe, an Härte und Kampfentschlossenheit nicht hinter dem deutschen Waffengefährten zurückzustehen.

Frankreich dem Verhungern nahe

Die Yankees in Manila

Tokio, 5. Februar – Amerikanische Truppen sind am Sonntag um 17 Uhr aus der Richtung von San Fernando in Manila eingebrochen, meldet die japanische Nachrichtenagentur Domei von einem Stützpunkt auf den Philippinen.

In dem Bericht heißt es, dass die US-Truppen unter dem Schutz starken Artilleriefeuers und Luftabschirmung am Sonntag in die nördlichen Vororte von Manila ein¬drangen und von dort aus am Nachmittag in die Stadt vorstießen. Die japanischen Truppen unternahmen heftige Gegenangriffe. In der Nachbarschaft der Universität Santo Tornas finden Straßenkämpfe statt.

Sozialreform aus dem ‚Weltmarkt‘

Führer HQ (February 6, 1945)

Kommuniqué des Oberkommandos der Wehrmacht

Im südlichen Grenzgebiet der Slowakei und nördlich der Westbeskiden wurden einige Einbruchsstellen, die der Feind erzielen konnte, abgeriegelt. Im Stadtgebiet um die Budapester Burg leistet die Besatzung weiterhin heroischen Widerstand gegen die mit überlegenen Kräften angreifenden Bolschewisten.

An der Oderfront wurden im Verlauf harter Angriffs- und Abwehrkämpfe zwischen Ratlbor und Glogau 71 feindliche Panzer abgeschossen, davon allein 22 durch die Besatzung von Brieg. Südwestlich von Brieg konnte der Feind seinen Brückenkopf trotz zäher Gegenwehr unserer Truppen ausweiten.

Der Pionier Justus Jürgensen des Pionierbauersatz- und Ausbildungsbataillons Crossen an der Oder sprengte unter Aufopferung seines eigenen Lebens die Oderbrücke bei Fürstenberg, er wurde nachträglich mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Feindliche Angriffe gegen unsere Sperrstellungen östlich Frankfurt an der Oder und gegen Küstrin wurden abgewiesen. Den Sowjets gelang es gestern, in das Stadtinnere von Posen einzudringen. Schwere Häuserkämpfe sind dort im Gange.

Im Südteil von Pommern und Westpreußen griff der Feind ohne Erfolg an. 51 Panzer und 71 Geschütze wurden in diesen Kämpfen vernichtet. Die Besatzung der Stadt Elbing verteidigte sich zäh gegen die anstürmenden Bolschewisten.

In Ostpreußen an der gesamten Front dauern die erbitterten Kämpfe an. Gegenangriffe unserer Verbände engten feindliche Einbruchsstellen ein.

In Kurland verlief der Tag ohne wesentliche Kampfhandlungen.

Im Westen setzten die Engländer und Amerikaner entlang der gesamten Roerfront ihre Aufklärungstätigkeit teilweise unter starker Einnebelung fort.

Im Kampfgebiet von Schleiden wiesen unsere Truppen zahlreiche feindliche Angriffe ab, während es südlich der Urftalsperre dem Gegner gelang, örtlich vorzudringen. Aus dem Westwallabschnitt östlich St. Vith werden heftige Orts- und Bunkerkämpfe gemeldet.

Unsere Artillerie bekämpfte feindliche Ansammlungen bei Bischweiler mit zusammengefasstem Feuer.

Die nordwestlich der Ill in den Vogesen stehenden deutschen Verbände kämpften sich befehlsgemäß über den Fluss zurück. Der Feind, der in die Absetzbewegungen hineinzustoßen versuchte, wurde abgewiesen.

Nach starker Artillerievorbereitung geführte Feindangriffe aus Enzisheim scheiterten unter hohen Verlusten für den Gegner.

In Mittelitalien eroberten unsere Truppen im Sergiotal bei Gallicano vorübergehend verlorengegangene Stellungen im Gegenstoß zurück. Aufklärungsvorstöße des Gegners südlich Bolognas blieben ohne Erfolg.

In Ostkroatien wurden Bandenangriffe gegen die Syrmienfront unter hohen Verlusten für den Feind abgewiesen. An der mittleren Drina eroberten unsere Grenadiere nach harten Kämpfen die Stadt Zvornik.

Nordamerikanische Terrorbomber griffen am gestrigen Tag Regensburg und weitere Orte im südlichen Reichsgebiet an. In der Nacht stießen britische Kampfflugzeuge bis zur Reichshauptstadt vor.


Die Heeresunterofflziersschule Jauer hat unter Führung ihres Kommandeurs Oberst Reichardt die Stadt Steinau in heldenhaftem Kampf fünf Tage lang gegen die Angriffe weit übeijegener Infanterie- und Panzerkräfte des Feindes gehalten. Erst als alle Munition verschossen war, hat sich die tapfere Besatzung befehlsgemäß zu den eigenen Linien durchgeschlagen.

Supreme HQ Allied Expeditionary Force (February 6, 1945)

FROM
(A) SHAEF MAIN

ORIGINATOR
PRD, Communique Section

DATE-TIME OF ORIGIN
061100A February

TO FOR ACTION
(1) AGWAR
(2) NAVY DEPARTMENT

TO (W) FOR INFORMATION (INFO)
(3) TAC HQ 12 ARMY GP
(4) MAIN 12 ARMY GP
(5) AIR STAFF
(6) ANCXF
(7) EXFOR MAIN
(8) EXFOR REAR
(9) DEFENSOR, OTTAWA
(10) CANADIAN C/S, OTTAWA
(11) WAR OFFICE
(12) ADMIRALTY
(13) AIR MINISTRY
(14) UNITED KINGDOM BASE
(15) SACSEA
(16) CMHQ (Pass to RCAF & RCN)
(17) COM ZONE
(18) SHAEF REAR
(19) AFHQ for PRO, ROME
(20) HQ SIXTH ARMY GP
(REF NO.)
NONE

(CLASSIFICATION)
IN THE CLEAR

Communiqué No. 304

Allied armored elements have taken the towns of Strauch and Steckenborn, in the area six miles northeast of Monschau. Our units have cleared the high ground east of Ruhrberg and are on the Roer River below the Urftalsperre Dam. Other elements have reached the dam and control it.

Our infantry units two miles north of Schleiden have made a 1,500-yard gain to the east. Other units are fighting in Hellenthal, two and one half miles southwest of Schleiden. Farther south, Brandscheid has been cleared of the enemy and we have made gains in the Schneifel Forest, two miles east of Buchet.

The area north of Strasbourg and west of the Rhine was the quietest it has been in recent weeks.

The Colmar sector has been split by juncture of our units from the north and south sides at Rouffach.

Near the Rhine, the road from Neuf-Brisach to the Rhine bridges at Vieux-Breisach was cut and the village of Vogelsheim, just south of the road and one mile east of Neuf-Breisach, was reached.

The west bank of the Ill River has been almost completely cleared of the enemy.

In the high Vosges Mountains, enemy units which were cut off are being pursued through difficult terrain. Mittlach and Muhlbach-sur-Munster in the upper Fecht River Valley were liberated, and Walbach in the lower valley was cleared.

In the south, Guebwiller and a number of nearby towns were liberated.

During the four days ending with the 3 February, Allied forces in the west captured 6,912 prisoners.

Bad weather prevented air operations yesterday.

Last night, Berlin was bombed by a force of light bombers.

COORDINATED WITH: G-2, G-3 to C/S

THIS MESSAGE MAY BE SENT IN CLEAR BY ANY MEANS
/s/

Precedence
“OP” - AGWAR
“P” - Others

ORIGINATING DIVISION
PRD, Communique Section

NAME AND RANK TYPED. TEL. NO.
D. R. JORDAN, Lt Col FA2409

AUTHENTICATING SIGNATURE
/s/

U.S. State Department (February 6, 1945)

U.S. Delegation Memorandum

Leningrad, February 6, 1945, 4 p.m.

Statement on the American Position on Voting in the Council

Review of Status of this Question
It was agreed at Dumbarton Oaks that certain matters would remain under consideration for future settlement. Of these, the principal one was that of voting procedure to be followed in the Security Council.

At Dumbarton Oaks, the three Delegations thoroughly explored the whole question. Since that time the matter has received continuing intensive study by each of the three Governments.

On December 5, 1944, the President sent to Marshal Stalin and to Prime Minister Churchill a proposal that this matter be settled by making Section C, Chapter VI of the Dumbarton Oaks proposals read substantially as follows:

C. Voting

  1. Each member of the Security Council should have one vote.

  2. Decisions of the Security Council on procedural matters should be made by an affirmative vote of seven members.

  3. Decisions of the Security Council on all other matters should be made by an affirmative vote of seven members including the concurring votes of the permanent members; provided that, in decisions under Chapter VIII, Section A and under the second sentence of paragraph 1 of Chapter VIII, Section C, a party to a dispute should abstain from voting.

The text I have just read contains a minor drafting change in accordance with Soviet and British comments on the original text submitted by the President.

Analysis of the American Proposal
(a) It is entirely consonant with the special responsibilities of the great powers for the preservation of the peace of the world. In this respect our proposal calls for unqualified unanimity of the permanent members of the Council on all major decisions relating to the preservation of peace, including all economic and military enforcement measures.

(b) At the same time our proposal recognizes the desirability of the permanent members frankly stating that the peaceful adjustment of any controversy which may arise is a matter of general world interest in which the sovereign member states other than the permanent members have a right to state their case without arbitrary prohibition.

We believe that unless this freedom of discussion in the Council is permitted, the establishment of the World Organization we all desire would be seriously jeopardized, if not made impossible. Without full and free discussion in the Council, the Organization, even if it could be established, would be vastly different from that we have contemplated.

The paper which we have placed before the other two delegations sets forth the text of the provisions which I have read and lists specifically those decisions of the Council which, under our proposals, would require unqualified unanimity and, separately, those matters in the area of discussion and peaceful settlement in which any party to a dispute would abstain from casting a vote.

Reasons for the American Position
From the point of view of the United States Government there are two important elements in the matter of voting procedure.

First, there is the necessity for unanimity among the permanent members for the preservation of the peace of the world to which I have referred.

Second, it is of particular importance to the people of the United States, that there be provision for justice for all members of the organization.

It is our task to reconcile these two major elements. We believe that the proposals submitted by the President to Marshal Stalin and Prime Minister Churchill on December 5, 1944, provide a reasonable and just solution and satisfactorily combine these two main considerations.

Yalta, February 6, 1945

U.S. Delegation Memorandum

Leningrad, February 6, 1945, 4 p.m.

Voting Procedure

Supplementary Arguments for Use of Secretary

  1. Doubt as to acceptability of Organization unless our proposal is adopted. Our main concern is being able to establish the Organization.

American public opinion and the smaller nations, especially the Latin American nations, and – we believe – the British Dominions, may not accept an Organization which they believe fails to accord them a just and reasonable position.

  1. Importance of the Organization starting off with good will of all members and of world public opinion.

In the Tehran Declaration, the three powers stated:

We recognize fully the supreme responsibility resting upon us and all the nations to make a peace which will command good will from the overwhelming masses of the peoples of the world…

Without this good will on the part of all members of the Organization – even if it could be established – its future would be uncertain.

To insure this good will so necessary to the effective operation of the Organization, we must avoid the charge of great power domination.

  1. Unity of the great powers is one of our major aims and is promoted rather than impaired by our proposal.

If there should unfortunately be any differences between the great powers, the fact would become fully known to the world, whatever voting procedure is adopted.

Discussion of differences cannot be prevented in the Assembly in any event.

To permit full and free discussion in the Council will in no sense promote disunity, but will, on the contrary, demonstrate the confidence the great powers have in each other and in the justice of their own policies.

Yalta, February 6, 1945

U.S. Delegation Memorandum

Leningrad, February 6, 1945, 4 p.m.

Proposed Formula for Voting Procedure in the Security Council of the United Nations Organization and Analysis of the Effects of That Formula

The provisions of Section C. of Chapter VI of the Dumbarton Oaks proposals would read as follows:

C. Voting

  1. Each member of the Security Council should have one vote.

  2. Decisions of the Security Council on procedural matters should be made by an affirmative vote of seven members.

  3. Decisions of the Security Council on all other matters should be made by an affirmative vote of seven members including the concurring votes of the permanent members; provided that in decisions under Chapter VIII, Section A and under the second sentence of paragraph 1 of Chapter VIII, Section C, a party to a dispute should abstain from voting.

II. Analysis of effect of above formula on principal substantive decisions on which the Security Council would have to vote.

Under the above formula the following decisions would require the affirmative votes of seven members of the Security Council including the votes of all the permanent members:

I. Recommendations to the General Assembly on

  1. Admission of new members;
  2. Suspension of a member;
  3. Expulsion of a member;
  4. Election of the Secretary General.

II. Restoration of the rights and privileges of a suspended member.

III. Removal of threats to the peace and suppression of breaches of the peace, including the following questions:

  1. Whether failure on the part of the parties to a dispute to settle it by means of their own choice or in accordance with the recommendations of the Security Council in fact constitutes a threat to the peace;

  2. Whether any other actions on the part of any country constitute a threat to the peace or a breach of the peace;

  3. What measures should be taken by the Council to maintain or restore the peace and the manner in which such measures should be carried out;

  4. Whether a regional agency should be authorized to take measures of enforcement.

IV. Approval of special agreement or agreements for the provision of armed forces and facilities.

V. Formulation of plans for a general system of regulation of armaments and submission of such plans to the member states.

VI. Determination of whether the nature and the activities of a regional agency or arrangement for the maintenance of peace and security are consistent with the purposes and principles of the general organization.

The following decisions relating to peaceful settlement of disputes would also require the affirmative votes of seven members of the Security Council including the votes of all the permanent members, except that a member of the Council would not cast its vote in any such decisions that concern disputes to which it is a party:

I. Whether a dispute or a situation brought to the Council’s attention is of such a nature that its continuation is likely to threaten the peace;

II. Whether the Council should call on the parties to settle or adjust the dispute or situation by means of their own choice;

III. Whether the Council should make a recommendation to the parties as to methods and procedures of settlement;

IV. Whether the legal aspects of the matter before it should be referred by the Council for advice to the international court of justice;

V. Whether, if there exists a regional agency for peaceful settlement of local disputes, such an agency should be asked to concern itself with the controversy.

The President’s Special Assistant to the President

Yalta, February 6, 1945

Mr. President: Why not let this wind up today when Stalin is thru – and say we will talk it over again tomorrow. It is 7.15

HARRY

The Pittsburgh Press (February 6, 1945)

JAPS IN MANILA CUT OFF
City’s fall proclaimed – ‘On to Tokyo!’ slogan of MacArthur now

Bataan Peninsula sealed – Americans prepare for assault on Corregidor

MANILA, Philippines (UP) – Three U.S. divisions today encircled fanatically resisting Jap remnants in Manila.

The action virtually completed the liberation of the Philippines and setting the stage for the next phase of the march on Tokyo.

Gen. Douglas MacArthur officially proclaimed the fall of Manila, capital of the Philippines and largest city yet liberated in the Pacific war, and said the motto of his command now was: “On to Tokyo!”

He said the “complete destruction” of the doomed enemy garrison of Manila was imminent and revealed that another 1,350 U.S. and Allied war prisoners and civilian internees had been freed yesterday with the capture of ancient Bilibid Prison.

Other U.S. forces avenging the bitter defeats of 1942 sealed off Bataan Peninsula and were believed preparing for an early assault on Fort Corregidor in Manila Bay.

Gen. MacArthur said in a statement accompanying his daily communiqué:

The fall of Manila marks the end of one great phase of the Pacific struggle and set the stage for another.

With Australia safe, the Philippines liberated, and the ultimate redemption of the East Indies and Malaya thereby made a certainty, our motto becomes, “On to Tokyo!”

Writing off the eventual loss of Manila, Jap propagandists said that the coming of the Americans to Manila was “exactly what our side waited for, and our bleeding tactics will now enter the positive stage.”

Drive from south

The 11th Airborne Division completed the stranglehold on the battered Jap garrison in Manila by smashing into the city from the south yesterday after an overnight dash of 35 miles.

The 37th Infantry Division, pouring into the capital from the north, and the 1st Cavalry Division, from the east, linked up in the heart of Manila and cleared all of the city north of the Pasig River with the exception of scattered groups of snipers.

The Japs blew up the Quezon and Ayala Bridges across the broad Pasig as they fell back into the southern half of Manila for a last stand. Two other bridges remained intact, however, and may have been captured by the Americans.

Explosions shake ground

Jap demolition squads continued their destructive work in southern Manila, working feverishly against their own imminent destruction. Numerous fires cast a heavy pall of smoke over the city and explosions shook the ground at frequent intervals.

With the 11th Airborne Division’s thrust into southern Manila however, the enemy garrison could be considered “hopelessly trapped,” Gen. MacArthur said.

The 37th Infantry Division captured Bilibid Prison in the northern half of Manila yesterday, releasing more than 800 war prisoners and about 550 additional civilian internees, including women and children.

5,500 prisoners rescued

That brought to more than 5,500 the number of Allied prisoners rescued in the past week, including those at the Santo Tomas University concentration camp in Manila and the Cabanatuan prison camp in Central Luzon.

Most were Americans, but the number also included a scattering of British, Australians, Dutch and other Allied nationals. Gen. MacArthur said the names of those rescued at Santo Tomas and Bilibid would be released as soon as they have been tabulated, probably a matter of several days.

“Every facility of the Armed Forces is being devoted to the care and attention of those who have been rescued,” Gen. MacArthur’s communiqué said.

Hospital move in

Food trucks were revealed to have reached Santo Tomas only a few hours after 1st Cavalry Division spearheads freed the camp. Huge mobile hospitals rolled into Manila today to care for medical cases.

Bataan Peninsula, where the Americans made a bloody stand in 1942 before retiring to Corregidor, was sealed off by a junction of the Eighth Army’s 11th corps and the Sixth Army’s 14th Corps at Dinalupihan, 37 miles northwest of Manila.

With U.S. forces in control of all roads leading into Bataan, the way was blocked for any prolonged Jap stand on the peninsula.

Corregidor bombed

Continuing to prepare the way for an attack on Corregidor, the largest force of Liberators yet struck the island in two raids Saturday. Corregidor must be captured before Manila Bay can be opened to American shipping.

To the north, the First Corps seized most of San Jose, 80 miles above Manila and only 37 miles from the east coast of Luzon, in a drive that cut the main road to the Balete Pass and Cagayan Valley.

More dead on Leyte

Fierce fighting continued in the Munoz sector, seven miles southwest of San Jose, where 25 enemy tanks, many trucks, pillboxes and artillery pieces have been destroyed. Units north of San Jose engaged the Japs in Pupao and advance five miles along the Villa Verde Trail into the Caraballo Mountains.

On Leyte in the central Philippines, U.S. troops counted an additional 733 enemy dead or prisoners.

U.S. patrol planes in the China Sea sank two small freighters off Amoy on the China coast, bombed and strafed parked aircraft at Swatow Airdrome, started fires at Takao, Formosa, and sank a fuel-laden vessel northwest of Formosa.

Bilibid prisoners saved from fire

MANILA, Philippines (UP) – A caravan of U.S. jeeps and trucks roared through the sniper-infested streets of Manila last night to rescue 1,003 prisoners and internees from Bilibid Prison when Jap fires raging on three sides, threatened to engulf the former federal penitentiary.

Every man in the 37th Infantry Division was turned out to evacuate the men, women and children of Bilibid.

Military authorities said the evacuation was completed just in time. Jap mortar fire had been dropping in the civilian and prisoner of war compounds all day. Shortly after the prison was cleared, Jap machine-gun fire started to rake the prison yard.

Those evacuated were 639 U.S. prisoners of war and 465 civilian internees. The civilian group included approximately 392 Americans, 71 British, one Mexican and one Chinese. There were 214 women, 169 men and 82 children, a dozen of whom had been born at the Baguio Prison Camp.

Yanks attack rear forts of Siegfried Line

Third Army nears open country

Santa didn’t forget Jap prison – Billy got a whole piece of candy

By Richard G. Harris, United Press staff writer

WITH THE 1ST CAVALRY DIVISION AT BILIBID PRISON, Philippines (Feb. 5, delayed) – The explosion of Jap demolitions, the rattle of machine-gun fire and the sharp bursts of mortar and artillery shells rattled the walls but Billy and Jamie didn’t seem to hear them.

Billy is 9 and Jamie is 5. They are the children of Dr. and Mrs. Bruce Mathers, of Princeton, New Jersey, and they were telling how Santa Claus didn’t forget them, even last Christmas behind the grim walls of Bilibid Prison.

Billy said he got a whole piece of candy and Jamie got three bananas.

“And I got a cardboard auto from mother and some beautiful pictures, too,” Jamie boasted.

Billy said that was well enough but tomorrow was his birthday and he was going to have a wonderful party.

“You know what I’m going to have for a birthday present?” Billy asked. “We’re going to open a can the Red Cross sent us and I don’t even know what’s in it yet.”

“Shucks,” said Jamie, “you had that before the Americans came. I bet you get more than that old can.”

Tomorrow is going to be a great day not only for Billy but for all the internees. A notice was posted on their bulletin board that tomorrow they will have cornmeal mush and coffee with both sugar and cream. And the children are going to have milk instead of rice water.

The youngsters tagged the American soldiers everywhere, asking their parents why they were so big and husky. Most of the young children had never seen any American soldiers who were not emaciated from life in Jap prisons.

The American combat troops, fighting their way forward on short rations, took one look at the children and handed out all the food they had.

The youngsters scrambled over the American equipment despite the still-falling mortar fragments.

Clarence Mount of Henderson, Tennessee, former regular army man in Manila, apologized for the curiosity of his three-year-old daughter, Patricia Jean.

“You see she was born in prison,” he said, “and she never knew anything else.”

Howard Hick of Easton, Pennsylvania, kitchen supervisor at the Santo Tomas Camp, revealed that the Japs had tried to force him to serve dog meat to the interned children just before Christmas.

Only his flat refusal and the threat that both he and Earl Carrol of Palo Alto, California, vice chairman of the Internee Administration Committee, would resign, caused the Japs to withdraw the order.

The Japs had called two men in one day and ordered them to kill all the dogs in camp, numbering about 100, and use the meat on the chow line.

“Dog meat is much like monkey meat,” said the Jap officer, “and people eat monkey meat.”

When the Americans objected that the dogs were diseased, the Jap said: “But there are many good dogs. The children need chow. You kill the dogs and feed the children.”

2,100 U.S. planes batter Germany

Hit industries in heart of country

Roosevelt, Stalin, Churchill meet

European policy statement likely

LONDON, England (UP) – The “Big Three” conference was underway today and observers here expected it to conclude with a broad statement of European policy, supplementing and perhaps expanding the Atlantic Charter.

High U.S. conferees favored a detailed announcement of the conclusions reached. But it was questionable whether the conference statement would reveal many of the decision by President Roosevelt, Prime Minister Churchill and Marshal Stalin.

Observers believed they would issue a statement charting the general course of their policy, but leaving many key questions unanswered publicly.

There were strong reasons to believe they would disclose little if anything of their plans for the future of Germany beyond a broad statement of intent. Russia’s intention toward Japan was believed almost certainly not to be revealed at this time.

That the conference was underway was confirmed for the first time by Sir Walter Citrine, general secretary of the British Trades Union Congress

He made the disclosure at the opening session of the World Trade Union Conference in explaining why Mr. Churchill could not address the meeting.

Mr. Churchill had promised to speak at the conference, but instead sent a message of greetings to the delegates.

Speculation continued over the whereabouts of the “Big Three” meeting, with most sources suggesting the Black Sea area or possibly Stalingrad. One theory was that some sessions at least were being held aboard a warship, perhaps American, with Mr. Roosevelt as host.*

Gen. Charles de Gaulle expressed French resentment that he hadn’t been invited to participate in the conference and laid down French conditions for post-war Europe in a radio address yesterday.

His conditions were: French military occupation of the whole length of the Rhine River; separation of the left bank of the Rhine and the Ruhr Basin from the “German state or states,” and independence of “the Polish, Czech, Austrian and Balkan peoples.”

Japs show concern

The Japanese betrayed increasing concern that Marshal Stalin would align Russia with the United States and Britain against Japan at the conference.

They obviously feared that Marshal Stalin, flushed by victories over the German Army. will give Mr. Roosevelt and Mr. Churchill a definite promise to throw at least part of the Red Army against the Japs after Germany has surrendered.

The influential Tokyo newspaper Asahi, as quoted by the German Transocean Agency, said the question of Soviet participation would “most certainly be raised,” since the Pacific war situation was “nearing the decisive stage.”

Liquor inquiry curbed by Senate

Two men deny they’re Nazi spies