America at war! (1941–) – Part 4

Führer HQ (September 19, 1944)

Kommuniqué des Oberkommandos der Wehrmacht

In Mittel-Holland verstärkte der Gegner seine im rückwärtigen Frontgebiet abgesetzten Kräfte durch neue Luftlandungen. Eigene Angriffe gegen die Absetzstellungen gewinnen gegen zähen Feindwiderstand langsam Boden. Aus dem Brückenkopf von Neerpelt griff der Feind mit starken Panzerkräften nach Norden an und drang in Eindhoven ein. In erbitterten Nahkämpfen wurden 43 Panzer vernichtet Nordwestlich Aachen konnte der Gegner trotz starken Einsatzes von Artillerie und Panzern nur geringen Bodengewinn erzielen. Westlich und südlich der Stadt wurden alle Angriffe abgewiesen. Im Raum von Lunéville verlaufen die eigenen Gegenangriffe weiterhin erfolgreich.

Von den übrigen Frontabschnitten werden nur örtliche Kampfhandlungen gemeldet.

Unter starkem Einsatz von Artillerie und Fliegern griff der Feind auch gestern Boulogne und Brest an. In Boulogne konnte er nach schweren Kämpfen in die Stadt eindringen, wurde aber aus mehreren Batteriestellungen wieder geworfen. Stadt und Hafen von Brest sind nur noch rauchende Trümmer. Die überlebende Besatzung hat sich auf die Halbinsel Le Crozon zurückgezogen und kämpft dort weiter. Feindliche Vorstöße gegen Lorient und Saint-Nazaire scheiterten. Aus einem Stützpunkt an der Gironde-Mündung führte ein Bataillon einen Ausfall auf die Stadt Sanjon und vernichtete dort große Kraftstoff- und Munitionslager des Feindes.

In Italien halten die schweren Abwehrschlachten im Raum nördlich Florenz und an der Adria in unverminderter Stärke an. Im Verlaufe der Kämpfe konnte der Gegner Einbrüche in unsere Stellungen erzielen, die abgeriegelt wurden. Der beabsichtigte Durchbruch wurde auch gestern verhindert. Die harten, beiderseits verlustreichen Kämpfe dauern weiter an.

An der Nordwestgrenze Rumäniens warfen Gegenangriffe ungarischer und deutscher Verbände den Feind bis in den Raum von Temeschburg, östlich Arad und südöstlich Großwardein, zurück.

Bei Torenburg und lm Nordteil des Szekler Zipfels scheiterten alle Angriffe mehrerer sowjetischer Schützendivisionen.

Auch bei Sanok und Krosno wurde der erneut angreifende Feind im Gegenangriff abgewiesen. An einer Stelle wurden 24 durchgebrochene sowjetische Panzer vernichtet.

Nordöstlich Warschau blieben sowjetische Angriffe erfolglos.

Südwestlich Mitau schossen unsere Truppen bei der Abwehr feindlicher Gegenangriffe 29 Panzer ab. In Lettland und Estland verhinderten unsere zäh kämpfenden Divisionen auch gestern feindliche Durchbrüche und vernichteten in den beiden letzten Tagen 149 Panzer.

Feindliche Bomber führten Terrorangriffe gegen Wesermünde und Budapest sowie andere Orte im ungarischen und serbischen Raum. Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen 19 feindliche Flugzeuge ab.