America at war! (1941–) – Part 3

Cronkite: Dying man locks controls, but co-pilot flies 3 hours

Fortress comes home an aerial sieve; lieutenant given Congressional medal
By Walter Cronkite, United Press staff writer


Navy to speed landing craft having treads

Boats suited for shallow waters of South Pacific

The home front –
Free vocational plan is available to disabled men

$80-$90 monthly pension also to be paid while veteran goes to school up to 4 years at government’s expense

Comfort is scant for flu sufferers in germ research

Only three of 26 methods show promise, as even penicillin fails in test; atomizer trial hopeful


U.S. flu outbreak believed to be at peak

By the United Press

Heavy travel may result in rationing plan

Year’s total by train, plane and bus tops $117.5 million

Stabilized line may be Allied goal in Italy

Report Eisenhower will head invasion leads to speculation
By Edward W. Beattie, United Press staff writer


Commander of New Britain invaders is strategist who never gets excited

Krueger and MacArthur not a team to be trapped
By Col. Frederick Palmer, North American Newspaper Alliance

Poll: Dewey pushes farther ahead in GOP’s favor

Willkie, MacArthur lose ground as Bricker shows gain
By George Gallup, Director, American Institute of Public Opinion

During the last eight weeks, two Republican leaders, Governor Dewey of New York and Governor Bricker of Ohio, have increased somewhat in popularity as presidential nominees, while Wendell L. Willkie and Gen. Douglas MacArthur have dropped slightly in popular support among the rank and file of Republican voters.

While the GOP nominating convention barely six months ahead, no one candidate seems to have majority support as yet from the rank and file.

Governor Dewey is the leading choice today, with Willkie a fairly close second, Gen. MacArthur third, and Governor Bricker fourth.

Other candidates

In addition to the four leaders mentioned above, the list of candidates for the poll included Senator Taft of Ohio, former Governor Stassen of Minnesota (now serving in the Navy), Governor Saltonstall of Massachusetts, Governor Warren of California, and Eric Johnston, president of the U.S. Chamber of Commerce.

The vote today as compared with two previous surveys follows:

Interviewing Date 11/25 – 12/1/43
Survey #307-K
Question #7

Republicans were asked: Which one of the following would you like to see nominated for President by the Republican Party next year?

Today October September
Dewey 36% 32% 35%
Willkie 25% 28% 29%
MacArthur 15% 19% 15%
Bricker 10% 8% 8%
Stassen 6% 6% 4%
Taft 5% 5% 6%
Saltonstall 1% 1% 2%
Warren 1% 1% 1%
Eric Johnston 1% 0% 0%

At a comparable period before the 1936 GOP convention, Governor Landon was leading with about the same vote among the rank and file of Republicans, according to Institute surveys, as Dewey has today.

Sectional picture

Governor Dewey’s strongest section today is the Mid-Atlantic area. He is also high in the East Central states – Ohio, Indiana, Illinois and Michigan – where Mr. Willkie is relatively weak. Both Governor Bricker and Gen. MacArthur outpoll Willkie today in the East Central section. Willkie’s strongest sections are New England, the South and the Far West.

The following table shows the sectional vote on the four leading candidates:

Dewey Willkie MacArthur Bricker Others
New England 35% 39% 9% 5% 12%
Mid-Atlantic 42% 27% 14% 7% 10%
East Central 37% 13% 15% 21% 14%
West Central 34% 22% 16% 6% 22%
South 25% 34% 21% 9% 11%
Mountain 32% 28% 20% 5% 15%
Pacific 29% 28% 10% 6% 22%

As for the remaining candidates, ex-Governor Stassen’s best section is the West Central area, where he polls 15%. Mr. Warren and Mr. Johnson show better on the West Coast than elsewhere, Mr. Warren with 10% there and Mr. Johnston with 6%. New England is Mr. Saltonstall’s best section (7%), while the Midwest and South are Senator Taft’s strongest areas.

First time in war –
Steel industry to relax a bit Christmas Day

Holiday will be given to as many workers as is possible

U.S. rocket use is ahead of Nazis, Army chief says

Ordnance expert Gen. Campbell believes, however, Germans may have 100-mile gun in France

Yanks fear prohibition in soldier-vote talks

Those against privilege are in minority; nobody wants campaign literature clogging mails
By John Lardner, North American Newspaper Alliance


Bootleg gas writer loses ration right for 6 months

Exploit of magazine author criticized by OPA official as example of ‘amateur meddlers’

Editorial: The coming coal crisis

Editorial: Beyond lies Truk

Tale recites feats of 8th Air Force

It’s official account of Gen. Eaker’s warbirds
By Harry Hansen

HOLLYWOOD —
But today it’s garrison instead of Hopper dishing up gossip

By Maxine Garrison


Hopper: Hollywood, as usual, is all agog over annual bestowal of ‘Oscars’

‘Little gold man’ still admired and coveted
By Hedda Hopper

Report: Corporation 1943 profits at new high

$8 billion left after taxes take about $14 billion

American football no thrill to British


Hitchcock, ace poloist, joins air unit

Will command fighter group
By Lawrence Perry, North American Newspaper Alliance

Marshall Island hit twice in day

Völkischer Beobachter (December 20, 1943)

Tschungking verbeugt sich doch vor Moskau –
Befehle von Kairo werden ausgeführt

Eigener Bericht des ‚Völkischen Beobachters‘

rd. Lissabon, 19. Dezember –
Tschiangkaischek hat politisch schon manche Wandlungen durchgemacht Er hat mit den Kommunisten und den Sowjets paktiert, hat gegen sie intrigiert, hat wieder mit ihnen Pakte abgeschlossen, doch neuerdings einen Teil seiner Streitkräfte gegen kommunistische Verbände geschickt, die von ihm abfallen wollten. Jetzt hat er wiederum eine Schwenkung vorgenommen. Getreu den in Kairo empfangenen Instruktionen versucht er nunmehr abermals eine Annäherung an Moskau.

Es ist bekannt, daß bei der Unübersichtlichkeit des chinesischen Raumes, auch soweit er Tschiangkaischek verblieb, einige Provinzen oder Teile von Provinzen sich in fast vollständiger Unabhängigkeit von Tschungking halten konnten. Gerade in diesen abgesplitterten Gebieten haben sich kommunistische Provinzgrößen oder direkte Moskauer Sendlinge eingenistet. Versuche, den so entstandenen Partikularismus zu überwinden, wurden von der zentralen Leitung in Tschungking schon öfters unternommen, bildet doch die Tatsache dieser Zerrissenheit ein kaum abzuschätzendes Hindernis für den Kriegseinsatz.

Jedoch alle diese von Tschiangkaischek unternommenen Versuche trugen stets den Charakter von Forderungen, nie den von Bitten oder sogar von Sympathiebekundungen. Jetzt, nach der Konferenz von Kairo, scheint sich dies geändert zu haben. Ein bekannter Tschungking-General wurde zu den Häuptern der verschiedenen chinesischen kommunistischen Sonderregierüngen gesandt, um ihnen mitzuteilen, der Marschall hege ihnen gegenüber „wohlwollende“ Absichten. Die kommunistischen Führer wurden gebeten, nicht „überempfindlich“ gegen Regierungsmaßnahmen zu sein. Das ist eine Entschuldigung und ein Versprechen zugleich.

Aus dem Repertoire des Tschungking-Marschalls stammen jedenfalls beide Formulierungen nicht. Es kann sich nur darum handeln, daß Tschiangkaischek von den beiden plutokratischen Chefs der Wink gegeben wurde, er müsse sich den kommunistischen Ambitionen und Sonderzielen gegenüber etwas höflicher und verstehender betragen, da sein Verhalten unter Umständen für ihre eigenen Planungen insofern von nicht unbeträchtlicher Bedeutung werden könnte, als die Zusammenarbeit mit Stalin durch eine tschungking-chinesische Verbeugung vor Moskaus Einfluß etwas an Vertraulichkeit und damit Intensität gewinnen würde. Anders, undiplomatischer ausgedrückt: die beiden Plutokraten bedeuteten dem chinesischen Marschall, er habe sich, falls er alliierte Unterstützung wünsche, dem Moskauer Sendboten gegenüber in der und der vorgeschriebenen Weise zu benehmen. Die Folgen dieses Befehls sind nun bereits eingetreten.

Die Frau macht Politik

Die neuerliche Wandlung Tschiangkaischeks erfolgt in einem Augenblick, in dem in anglo-amerikanischen Zeitschriften und Zeitungen ein Artikel der Frau Tschiangkaischek die Runde macht, der noch aus dem vorletzten Stadium der Gegnerschaft gegen die kommunistische Verseuchung Chinas geschrieben wurde und der durch die Schärfe seiner Sprache einen eigentümlichen Kommentar zu den augenblicklichen Versöhnungsbemühungen des Ehegemahls abgibt. Nach ihren üblichen Beschwerden an die plutokratische Adresse, Tschungking-China werde noch immer unwürdig behandelt, nach der ausgezeichneten Formulierung, die großen Machtstaaten lebten noch immer in der Illusion, es sei der beste Weg zu den Herzen der Chinesen, ihnen in die Rippen zu treten, erklärt Frau Tschiangkaischek in diesem Werbe- und Verteidigungsartikel, der ursprünglich für die nordamerikanische Monatszeitschrift Atlantic Monthly geschrieben wurde, China liebe nicht die Ideen des Kommunismus und wünsche auch nicht seine Verbreitung in China. Das China Tschiangkaischeks wolle dem Privatkapital seinen rechtmäßigen Platz einräumen, denn es entwickle individuelle Initiative, und die Chinesen seien realistisch genug, um grundlegende Tatsachen voll anzuerkennen.

Nebenbei ist hier eine treffliche Darstellung der alliiertenfreundlichen Haltung der einflußreichen Soong-Familie gegeben, aus der Madame Tschiangkaischek stammt und deren Machtstellung gerade in ihrer Verbindung mit dem Großkapital der Westmächte beruht.

Die Veröffentlichung dieses „Bekenntnisses“ scheint das Bild der politischen Haltung Tschungkings etwas zu verwirren. Aber es dürfte sich sogar gerade in dieser Unausgetragenheit der Gegensätze der Versuch einer diplomatischen Doppelstellung anzeigen. Darum bleiben die Äußerungen Frau Tschiangkaischeks bezeichnend, ja auf ihre präzise Eindringlichkeit und Entschiedenheit kann die Gewißheit gegründet werden, daß in Kairo nicht eine Unterredung, sondern vielmehr eine Überredung stattfand.

Roosevelts ‚Elite‘ an der Front

dnb. Genf, 19. Dezember –
Tausende amerikanische Rothäute dienten in der 5. Armee des USA-Generals Clark in Italien, berichtet die englische Wochenzeitschrift „Calvacade.“ Sie gehörten. der 45. USA-Infanteriedivision an, einer der jüngsten amerikanischen Formationen an der Italienfront. Insgesamt stünden im amerikanischen Heer zur Zeit 13.000 Rothäute, darunter Angehörige bekannter Stämme, wie der Sioux, Irokesen und Schwarzfußindianer.


Die „kleinen Gangster“ blühen auf. Daß das Unwesen der „kleinen“ Gangster in USA neuerdings immer weiteren Umfang annimmt, zeigte sich in Neuyork, wo Straßenräuber mit vorgehaltener Pistole in ein großes Warenhaus der 34. Straße eindrangen und die Kasse mit etwa 5000 Dollar raubten. Der Vorfall ereignete sich zur Zeit des stärksten Geschäftsbetriebes, ohne daß es bisher gelungen wäre, der Diebe habhaft zu werden, (dnb.)

Roosevelts erste Kaminplauderei. Roosevelt erzählte auf seiner ersten Pressekonferenz nach seiner Rückkehr von Teheran eine tolle Räuberpistole über ein angebliches deutsches Mordkomplott, das ihn und Churchill veranlaßt habe, sich in der Sowjetbotschaft unter den Schutz der GPU zu stellen. Über den weiteren Kriegsverlauf befragt erklärte er, er wolle sich aufVoraussagen nicht einlassen.

U.S. Navy Department (December 20, 1943)

CINCPAC Press Release No. 203

For Immediate Release
December 20, 1943

On the afternoon of December 18 (West Longitude Date) Army planes of the 7th Army Air Force attacked airdrome installations at Mine Atoll and were intercepted by four Jap fighters. One Jap fighter was shot down, another was possibly destroyed. Several of our planes were damaged.

During the morning of December 19, Army fighters bombed and strafed Mille and destroyed one medium bomber and two Zeros on the ground. Eight Zeros attacked our formation. One was shot down. Heavy machine gun fire was encountered. We lost two planes. Army heavy bombers again raided Mille at noon on December 19, dropping about 30 tons of bombs. An intercept­ing fighter slightly damaged one of our aircraft.

During the night of December 18, a Catalina search plane of Fleet Wing Two bombed and set afire large transport at Kwajalein. Enemy planes dropped three bombs at Tarawa before dawn on December 18, causing no damage.

U.S. State Department (December 20, 1943)

Marshal Stalin to President Roosevelt

December 20, 1943
Translation

Personal and Secret Message to President Roosevelt from Premier Stalin

I thank you for Your letter which Your Ambassador has extended to me on December 18.

I am glad that fate has given me an opportunity to render you a service in Tehran. I also attach important significance to our meeting and to the conversations taken place there which concerned such substantial questions of accelerating of our common victory and establishment of future lasting peace between the peoples.