352 Sowjetpanzer in zwei Tagen abgeschossen –
Zahlreiche Feindangriffe abgeschlagen
dnb. Aus dem Führer-Hauptquartier, 9. August –
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Am Kubanbrückenkopf setzten die Sowjets ihre von zahlreichen Schlachtfliegern unterstützten Angriffe erfolglos fort. Vom Mius Kämpfe örtlicher Bedeutung gemeldet.
Im Raum von Bjelgorod und im Orel abschnitt brachen zahlreiche Angriffe stärkerer Infanterie- und Panzerverbände der Sowjets zusammen. Die Luftwaffe griff besonders in diesen beiden Kampfabschnitten in die Erdkämpfe ein und vernichtete neben einer großen Zahl von Panzern und Geschützen über 300 motorisierte, mit Mannschaften besetzte Fahrzeuge des Feindes.
Auch südwestlich Wjasma griff der Feind mit zahlreichen Panzern an. Alle Durchbruchsversuche wurden in schweren Kämpfen abgewiesen. Die Verluste des Feindes sind hoch.
Südlich des Ladogasees herrschte nur geringe örtliche Kampftätigkeit.
In den beiden letzten Tagen wurden an der Ostfront 352 Panzer abgeschossen.
Leichte deutsche Seestreitkräfte versenkten im Seegebiet von Noworossijsk zwei mit Munition beladene sowjetische Küstendampfer mit zusammen 1.400 BRT.
Im Nordabschnitt der Sizilienfront erneuerte der Feind mit überlegenen Kräften seine Angriffe entlang der Küstenstraße. Die Kämpfe sind noch im Gange.
Schnelle deutsche Kampfflugzeuge trafen vor der Nordküste Siziliens einen Zerstörer und vom mittleren Donez werden und ein Handelsschiff von 7.000 BRT. vernichtend.
Bei Tagesvorstößen weniger feindlicher Flugzeuge auf die besetzten Westgebiete wurden zwei britische Bomber, über dem Atlantik ein viermotoriges nordamerikanisches Flugzeug abgeschossen.
SS~ und Polizeiverbände haben zusammen mit Einheiten des Heeres im rückwärtigen Gebiet der Ostfront wieder ein größeres Unternehmen mit der Vernichtung zahlreicher Banden im Raume westlich Minsk abgeschlossen.
Es wurden bei geringen eigenen Verlusten 4.200 Banditen getötet, über 6.000 gefangen oder festgenommen. 134 Bandenlager und 151 Bunker wurden zerstört und neben 60 Geschützen eine große Beute an Handwaffen, Munition und sonstigem Kriegsgerät eingebracht.