King Boris III of Bulgaria is dead (8-28-43)

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And the sad thing is we will never truly know if he was truly murdered or not. Conspiracies will reign supreme.

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why not do an autopsy on his body?

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His remains were destroyed by the Communists after they took power (not wanting him to be worshiped). It is said that only his heart was salvaged by a local priest and that is what is currently buried in his grave.

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wait a min… communists allowed the local priest to take stuff away? He is priest… should they have taken him and shot him somewhere as communist countries have no concept of god.

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He wasn’t allowed to. He merely salvaged what he could after the destruction crew took care of the body. Their methods for destruction weren’t overly complicated: send a bunch of workers to dig out the body and destroy it. Whatever was salvaged had to be hidden away until much later.

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But they let the priests roam free after Bulgaria became communist? Or did they restore the church with some heavy power limitations?

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Völkischer Beobachter (August 29, 1943)

Ein aufrichtiger Freund Deutschlands ‚Äď
König Boris gestorben

Sofia, 28. August ‚Äď
Am Samstag, den 28. August 1943, 20 Uhr, hat Ministerpräsident und Außenminister Professor Filoff folgende Proklamation verlesen:

Seine Majest√§t, der K√∂nig Zar Boris III., der Einiger, ist nach kurzer und schwerer Krankheit heute, am 28. August 1943, 16,22 Uhr, im Kreise seiner Familie verschieden. Unerme√ülich ist der Schmerz Bulgariens und des bulgarischen Volkes. Wir alle haben die heilige Pflicht, sein Verm√§chtnis zu erf√ľllen und einig und unbeirrt den von ihm vorgezeichneten Weg weiterzuschreiten.

Die Proklamation ist unterzeichnet vom Ministerpräsidenten und den Kabinettsmitgliedern.

Die Nachricht vom Tod des K√∂nigs Boris hat nicht nur das bulgarische Volk in eine unerme√üliche Trauer gest√ľrzt. Das deutsche Volk nimmt an diesem Schmerz tiefsten und aufrichtigsten Anteil, denn der verstorbene K√∂nig war ein warmer Freund Deutschlands. K√∂nig Boris hat in den 25 Jahren seiner Regierungszeit sein Volk mit ruhiger und fester Hand durch alle St√ľrme und Krisen, vor allem w√§hrend der ersten Jahre nach dem Weltkrieg, gef√ľhrt. Unter seiner Herrschaft hat sich Bulgarien zu einem kraftvollen Machtfaktor in S√ľdosteuropa entwickelt. Die S√ľddobrudscha, Mazedonien und Thrazien sind zum bulgarischen Mutterland zur√ľckgegliedert. Damit ist ein Aufstieg angedeutet, dessen ganzes Ausma√ü nur an dem Abstand abzulesen ist, von dem Stand Bulgariens im Jahre 1918, als K√∂nig Boris den Thron bestieg. Der Beitritt zum Dreim√§chtepakt am 1. M√§rz 1941 ist das Bekenntnis Bulgariens zum neuen Europa gewesen, aber auch ein Bekenntnis des bulgarischen Volkes zur Freundschaft mit dem nationalsozialistischen Deutschland, einer Freundschaft, die. in der Waffenbr√ľderschaft des ersten Weltkrieges begr√ľndet worden war. In diesem Geist wird Bulgarien das Verm√§chtnis des K√∂nigs ‚Äď wie die Proklamation des bulgarischen Ministerpr√§sidenten erkl√§rt ‚Äď erf√ľllen.

Prinz Simeon besteigt den Thron

In einer weiteren im bulgarischen Rundfunk verlesenen Proklamation wurde am Samstagabend bekanntgegeben, da√ü gem√§√ü der Verfassung Thronfolger Prinz Simeon den Thron Bulgariens unter dem Namen Simeon II. bestiegen habe. Bis zur Regelung der Regentschaftsfrage werde der Ministerrat die Leitung Bulgariens √ľbernehmen.

Prinz Simeon von Tirnovo wurde am 16. Juni 1937 in Sofia geboren. Verfassungsgem√§√ü wird er mit 18 Jahren vollj√§hrig. Bis dahin werden die k√∂niglichen Rechte durch drei Regenten ausge√ľbt, die von der gro√üen Nationalversammlung bestellt werden. Diese mu√ü besonders gew√§hlt werden und tritt in Tirnovo zusammen.

Der Einiger Bulgariens

dnb. Sofia, 28. August ‚Äď
Das bulgarische Volk hat seinen geliebten Herrscher verloren. Vom Augenblick der Bekanntgabe der Erkrankung des K√∂nigs an war das ganze Volk ersch√ľttert, Schmerz erf√ľllte die Menschen in den St√§dten und D√∂rfern. Alle hofften auf eine Besserung im Befinden des K√∂nigs. Aber es hat nicht sein sollen. Der Einiger der bulgarischen Nation hat sein Volk zu fr√ľh verlassen m√ľssen.

Der so j√§h aus dem Leben geschiedene K√∂nig Boris III. hat eine au√üerordentlich wechselvolle Regierungszeit gehabt, die schon unter schwierigsten Auspizien begann. Kurz vor Beendigung des ersten Weltkrieges, am 3. Oktober 1918, bestieg er den Thron als Nachfolger seines Vaters, des Zaren Ferdinand I. Durch den ungl√ľcklichen Ausgang des Krieges, an dem das tapfere bulgarische Volk an der Seite Deutschlands teilgenommen hatte, verlor es alle Gebiete, die es durch die Kraft der eigenen Armee und die Hilfe der deutschen Wehrmacht errungen hatte. Im Schandfrieden von Neuilly wurden die Grenzen des kleinen Bulgarien festgelegt, das auf Thrazien, Mazedonien und die S√ľddobrudscha verzichten mu√üte. Unter schwierigen inneren Bedingungen ‚Äď die Kommunisten bildeten eine au√üerordentlich starke Macht im Staat und der Parlamentarismus bl√ľhte ‚Äď wu√üte der junge K√∂nig sich durchzusetzen. Er war sich, wie es bei verschiedenen Gelegenheiten zum Ausdruck kam, bewu√üt, da√ü gro√üe entscheidende Zeiten gerade von einem Landesherrn alle Kr√§fte erforderten. Und seine Kr√§fte hat K√∂nig Boris vom ersten bis zum letzten Tage voll f√ľr sein Land und sein Volk eingesetzt. Als seine h√∂chste Aufgabe, die er auch verwirklichte, sah er die Schaffung und Erhaltung der nationalen Einigkeit an. Er hat sein Volk gelehrt, da√ü mit Vaterlandsliebe alle Schwierigkeiten zu √ľberwinden seien. Das Volk hat alle seine Worte gl√§ubig aufgenommen und ist seinem K√∂nig unbedenklich auf allen Wegen, √ľber Unbilden und F√§hrnisse der letzten f√ľnfundzwanzig Jahre gefolgt.

Seit 1936 f√ľhrte der K√∂nig unumschr√§nkt die Regierung; seitdem ist er als der alleinige Inspirator und Sch√∂pfer aller politischen Ideen und Ma√ünahmen in Bulgarien anzusehen. K√∂nig Boris, der von Jugend an in starker Freundschaft dem Deutschen Reich verbunden war, hat auch nicht gez√∂gert, dem Dreierpakt beizutreten.

König Boris III. ist am 30. Jänner 1894 in Sofia geboren. Als Thronfolger hat er bis zu seinem 10. Lebensjahre das gewöhnliche Programm der bulgarischen Volksschulen durchgenommen. An seinem 12. Geburtstage wurde der Thronfolger zum Leutnant der bulgarischen Wehrmacht ernannt und mit 18 Jahren volljährig. Aus diesem Anlaß gab es große Feierlichkeiten. Der Prinz wurde zum Hauptmann ernannt, trat in die Reihen der bulgarischen Wehrmacht ein und erhielt den höchsten bulgarischen Orden der Heiligen Kyrillus und Methodius. An den Balkankriegen 1912 und 1913 sowie an dem ersten Weltkrieg nahm der Prinz aktiv an allen Fronten teil.

Erst zwölf Jahre nach der Thronbesteigung vermählte sich König Boris III., und zwar mit der Tochter des italienischen Königspaares, Prinzessin Giovanna von Savoyen, die den Namen Janna erhielt. Am 13. Jänner 1933 wurde die Prinzessin Maria Luise, am 16. Juni 1937 der Thronfolger Simeon Prinz von Tirnowo geboren.

The latter. In the immediate aftermath of 44/45 high-ranking priests were executed. There are also tales of local village priests being executed by communist partisans.

My great-grandpa was a village priests but he hid away when the partisans came looking for him. After the war he and his family were kicked out of their home and had to live in a small hut in the church yard until they were relocated. My grandma was even bullied at school by teachers for being a ‚Äėpriest‚Äôs daughter‚Äô.

Until the fall of communism, there were even police officers stationed in front of the church, taking notes on who was visiting.

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The Pittsburgh Press (August 29, 1943)

King Boris dies mysteriously

Bulgarian ruler succumbs after visiting Hitler

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King Boris

London, England (UP) ‚Äď (Aug. 28)
King Boris III of Bulgaria died of a mysterious ailment late today in Sofia, plunging the invasion-menaced Balkans into the most severe crisis since the Nazi sweep through Yugoslavia and Greece two years ago.

Six-year-old Prince Simeon ascended the throne as King Simeon II, but control of the Axis satellite country was placed in the hands of a council of ministers which will name a regent to act for the young ruler until he becomes of age.

The King, who was 49, died less than a week after visiting Adolf Hitler at his field headquarters. There were reports ‚Äď denied by the Berlin radio ‚Äď that Boris, who had escaped assassin‚Äôs bombs and bullets many times in his life, may have died of bullet wounds.

Boris’ death was expected to confront Hitler with a new and acute threat to his Southeastern European bastion. His passing, it was believed, may precipitate a Bulgarian revolution which, coinciding perhaps with an Allied invasion, would lay Hitler’s southeastern defenses wide open.

Reports to London said that Hitler had demanded that his Balkan satellites supply 200,000 soldiers to defend the Balkans from an expected invasion and was preparing to withdraw German troops for defense of northern Italy and the Austrian-Yugoslav frontier. The Danish Cabinet was also reported to have resigned in answer to German demands on Denmark.

The Berlin radio relayed a Bulgarian radio announcement signed by Premier Bogdan Filov and his ministers which said:

His Majesty Boris III, the Unifier, died at 4:22 p.m. (10:22 a.m. ET) in the midst of his family after a short and serious illness. The Bulgarian people are filled with great pain. We all have a sacred duty to carry out his heritage and carry on the way which he himself has traced for us.

A United Press dispatch from Istanbul, filed before Boris’ death, said diplomatic circles there generally anticipated that his death would at least precipitate a mad scramble for political power and possible civil war in a country where the people are pro-Russian and the leaders pro-German.

The London radio said it was reported from Switzerland that Boris had suffered three bullet wounds in the abdomen, inflicted as he was returning from the meeting with Hitler.

Boris died in the royal castle in Sofia.

The Berlin radio broadcast a DNB News Agency dispatch from Sofia quoting the following proclamation:

Bulgars! Today, the 28th of August, His Royal Highness, heir to the throne, Prince Simeon, darling and hope of Bulgaria, has ascended the throne under the name of Simeon II, according to Article 34 of the Constitution. According to Article 151 of the Constitution, a council of ministers will take over direction of the country’s affairs until the problem of a regency is settled. In this moment, we appeal to all Bulgars to rally still closer around the throne of the King in order that we can carry on our way, believing in the happy future of Bulgaria and in full confidence of God. Long live King Simeon!

Illness announced Friday

Boris was reported stricken last Tuesday, but it was not until Friday that Axis radios broadcast that he was ill. Throughout Saturday, Berlin broadcast bulletins saying that the King was sinking rapidly from an acute attack of angina pectoris and later it said he also had a lung ailment. The Hungarian MTI Agency said that he also had a gall bladder ailment. Hitler was reported to have sent specialists to Sofia to diagnose the King’s condition.

One Axis report said that as recently as Sunday Boris had enjoyed the best of health and made an excursion to the mountains. One Berlin broadcast, indicating the possibility Boris might have been shot, said that the King‚Äôs illness ‚Äúwas right from the beginning very serious and called forth fluctuations in the patient‚Äôs condition.‚ÄĚ

‚ÄėDiplomatic disease‚Äô seen

Swiss dispatches said there was unparalleled excitement in Sofia political circles when it became apparent Saturday that the King had a slim chance of surviving. The dispatches said it was first thought Boris was suffering a ‚Äúdiplomatic disease,‚ÄĚ he having expressed an intention to break with the Axis after returning from the Hitler meeting.

Stockholm dispatches had said Boris suffered a heart attack while visiting Hitler where he presumably had gone to discuss his country’s part in preparing Balkan defenses against the possibility of invasion. Like his father King Ferdinand, who is in exile in Switzerland or Austria, Boris had led his country into an unpopular war on the side of Germany.

United Press reports from Istanbul said that it was considered there that Filov would be unable to maintain his government in power, he merely being a tool of Boris.

His father abdicated

Boris was the eldest son of King Ferdinand and he succeeded to the throne upon abdication of his father Oct. 3, 1918. After a long hunt for a queen, Boris finally married Princess Giovanna, daughter of King Victor Emmanuel of Italy, on Oct. 25, 1930. They had two children, Prince Simeon (born June 16, 1937) and Princess Marie Louise.

Boris was born Jan. 30, 1894.

His reign was marked by his many escapes from attempted assassination.

Perhaps the most sensational attempt on Boris’ life was in 1925. At that time, the agrarian communists attempted to exterminate the entire government. They planned the attempt in St. Nedelya Cathedral in Sofia, where the King and cabinet were supposed to attend the funeral of a general murdered a day or so before. Just before the services were to start, a tremendous bomb exploded. It wrecked the cathedral, killed 200 persons and wounded 1,300. The King was saved because he arrived late.

Boris’ pastime was driving locomotives. He was an expert engineer, frequently climbing into engine cabs and driving 12 hours at a stretch.

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But what danger does a church posses to communism? It will give people the idea that they are free when they really aren’t. And they can then go and pray to the gods when a policy goes wrong. For eg : The latest collectivized lands haven’t produced all that much. The government can then ask the people to pray to the merciful gods above to grant this blessed nation with a bountiful harvest next cropping season while the government does everything to do curb the problem. The workers already indocrinated with the communist idealogy and the hope that god will listen to them will make them harder even on an empty stomach (because hope and desperation can make people do marvelous things).

So… it seems completely nonsensical for me that Stalin who loved to read about the French Revolution should have known to restore the church after Napoleon did so. So why didn’t he?

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Völkischer Beobachter (August 30, 1943)

Beileidstelegramme des F√ľhrers ‚Äď
An die Königinwitwe…

dnb. Berlin, 29. August ‚Äď
Der F√ľhrer hat aus Anla√ü des Todes des K√∂nigs Boris von Bulgarien der K√∂niginwitwe nachstehendes Beileidstelegramm √ľbermittelt:

Die ersch√ľtternde Nachricht von dem Ableben Seiner Majest√§t des K√∂nigs Boris hat mich aufs schmerzlichste bewegt. Bulgarien verliert mit K√∂nig Boris einen Monarchen, der die Geschicke seines Volkes mit bewunderungsw√ľrdigem Mut und umsichtiger Klugheit geleitet hat. Ich selbst verliere mit ihm einen treuen Freund und Bundesgenossen, dessen Andenken von mir und vom deutschen Volke stets in hohen Ehren gehalten werden wird. Eure Majest√§t bitte ich, meine und des ganzen deutschen Volkes tiefempfundene aufrichtige Teilnahme f√ľr das k√∂nigliche Haus und die bulgarische Nation entgegennehmen zu wollen.

ADOLF HITLER

…und an Präsidenten Filoff

Der F√ľhrer richtete an den bulgarischen Ministerpr√§sidenten Filoff nachstehendes Telegramm:

Eurer Exzellenz m√∂chte ich aus Anla√ü des Ablebens Seiner Majest√§t des K√∂nigs Boris meine und des deutschen Volkes herzlichste Anteilnahme √ľbermitteln. Ich wei√ü, da√ü Sie Ihrem Souver√§n in seiner geschichtlichen Mission f√ľr die Zukunft Bulgariens als treuer Ratgeber eng verbunden gewesen sind und empfinde mit Ihnen aufs tiefste den schweren Verlust, der Bulgarien betroffen hat. Ich bitte, meine Anteilnahme auch dem k√∂niglich bulgarischen Ministerrat zum Ausdruck zu bringen.

ADOLF HITLER

Prinz Kyrill an den F√ľhrer

Prinz Kyrill von Bulgarien, der Bruder des verstorbenen K√∂nigs Boris, hat dem F√ľhrer folgendes Telegramm √ľbermittelt:

Die Freundschaft, die Sie, F√ľhrer, f√ľr meinen verblichenen Bruder hegten, verpflichtet mich, Ihnen das Ableben Seiner Majest√§t K√∂nig Boris III. von Bulgarien mitzuteilen.

Der F√ľhrer hat dem Prinzen Kyrill mit nachstehendem Telegramm geantwortet:

Die Nachricht vom Ableben Ihres Bruders, Seiner Majest√§t des K√∂nigs Boris, hat mich zutiefst ersch√ľttert. Indem ich Eurer k√∂niglichen Hoheit f√ľr die √úbermittlung dieser Nachricht meinen Dank sage, bitte ich Sie, zu diesem so schweren Verlust meine aus ganzem Herzen kommende Anteilnahme entgegenzunehmen.

Die bulgarische Armee auf Simeon II. vereidigt ‚Äď
Ganz Bulgarien trauert um König Boris

dnb. Sofia, 29. August ‚Äď
Die vom Ministerrat angeordnete 40t√§gige Volkstrauer bestimmt das Hissen von Trauerfahnen und die Schlie√üung aller Vergn√ľgungs- und Belustigungsst√§tten. In den ersten sieben Tagen nach dem Tode des Zaren Boris III. finden keine Kino-, Theater-, Konzert- und sonstige Vorstellungen statt. Bis auf weiteres werden auch keine Hochzeiten stattfinden. Die Leitung der bulgarischen Sportgemeinschaft ordnete an, da√ü auch alle Sportveranstaltungen und Wettk√§mpfe ausfallen.

Am Samstagabend, um 20 Uhr wurde √ľber den bulgarischen Rundfunk, nachdem Stunden vorher ernste Musik das Kommende vorbereitet hatte, die Kunde verbreitet, da√ü Zar Boris III. verschieden sei.

Viele Stunden schon hatte sich die Bev√∂lkerung der bulgarischen Landeshauptstadt vor dem Schlo√ü zusammengefunden, weil am Nachmittag das Kommuniqu√© eine Verschlechterung im Befinden des K√∂nigs gemeldet hatte. Nunmehr, als von der Kathedrale die tiefe, sonore Glocke die Todesstunde geschlagen hatte, wallfahrte das Volk von Sofia zum Palais des K√∂nigs und zur Kathedrale, um in tiefer Trauer und mit hei√üesten W√ľnschen des Dahingeschiedenen zu gedenken. Dort, in dem gro√üen Gotteshaus, wo der K√∂nig so viele glanzvolle Staatsakte beging, weihte ihm das bulgarische Volk Hunderte und Tausende von Wachskerzen.

Die Liebe des ganzen Volkes offenbart sich in dieser Stunde. Jeder Bulgare hat im Laufe der letzten Jahre und vor allem in diesen Zeiten des Krieges gesp√ľrt, da√ü Zar Boris, der Herrscher auf dem Thron, in Wirklichkeit auch der Mann war, der die Geschicke Bulgariens geleitet hat. In ihm sah das bulgarische Volk den besorgten H√ľter seines Wohles und seiner Rechte. In ihm sah es den klugen Staatsf√ľhrer und den besonnenen Soldaten, den Mehrer des Bulgarischen Reiches, der die jahrhundertealten W√ľnsche der Bulgaren auf die Einigkeit der Nation zur Erf√ľllung gebracht hatte.

Die schlichte Persönlichkeit des Zaren war tief verwurzelt im Herzen seiner Nation. Man sagt dem Zaren nach, daß er die Sorgen der Geringsten seiner Untertanen gekannt hat. Das königliche Haus gilt in Bulgarien als das Vorbild der bulgarischen Familie. Schon heute ist im Herzen des Volkes der Thronfolger, der jetzige Zar Simeon, fest verwurzelt.

Die Stra√üen Sofias sind erf√ľllt von einer tiefbewegten Menge. Der Ministerrat hat Landestrauer angeordnet. Der Sofioter Rundfunk gibt dem Gef√ľhl des Volkes durch ernste und der Trauer entsprechende Musik Ausdruck. Dazwischen werden Stimmungsbilder aus dem trauernden Land gegeben.

Vereidigung in der Militärschule

dnb. Sofia, 29. August ‚Äď
Sonntag vormittag erfolgte in sämtlichen Garnisonen der bulgarischen Armee, in Alt-Bulgarien wie auch in den von bulgarischen Truppen besetzten Gebieten, die Vereidigung auf den jungen König Simeon II.

In der Milit√§rschule in Sofia, der St√§tte, an der Zar Boris so oft geweilt hatte, fand die Vereidigung durch den Kriegsminister selbst statt. Bei dem feierlichen Akt waren der Generalstabschef der bulgarischen Armee, General Lukasch, der Chef der Sofioter Garnison, General Nakoff, die hohe Generalit√§t der bulgarischen Wehrmacht, Ministerpr√§sident Filoff und die bulgarische Regierung sowie die ehemaligen Ministerpr√§sidenten Muschanoff, Zankoff und Slateff zugegen. Als erster Offizier der bulgarischen Armee leistete der Bruder des verstorbenen K√∂nigs, Prinz Kyril, den Eid, sodann die √ľbrigen Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten.

Zu Beginn des feierlichen Aktes richtete Kriegsminister Generalleutnant Michoff eine Ansprache an die Armee. Er wies darauf hin, da√ü K√∂nig Boris sein ganzes Leben Bulgarien geweiht habe. Seine ganze Existenz sei eine ununterbrochene Bem√ľhung und unaufh√∂rliche Sorge um das Wohl seines geliebten Volkes und die Kraft seiner Armee gewesen.

Anschlie√üend erfolgte die Vereidigung auf den jungen K√∂nig Simeon II. Kriegsminister Generalleutnant Michoff forderte in seiner Ansprache die Armee auf, ‚Äědem jungen K√∂nig ein fester Halt zu sein und ihm alle Kr√§fte zu weihen im festen Vertrauen auf das Gl√ľck und die Bl√ľte des geeinten Bulgariens. Schlie√üen wir uns fest um den Thron unseres K√∂nigs! Leben, arbeiten und sterben wir f√ľr ihn! Es lebe seine Majest√§t K√∂nig Simeon II. Es lebe Bulgarien, es lebe die bulgarische Armee.‚Äú

Anschlie√üend wurden alle Fahnen der Sofioter Regimenter in das Schlo√ü √ľbergef√ľhrt, um an der Bahre des toten K√∂nigs Aufstellung zu finden.

Die Brannik ehrt den großen Toten

Der Leiter der Staatsjugendorganisation Brannik, Professor Karaiwanov, hat einen Aufruf herausgegeben, der bestimmt: Alle Gliederungen w√ľrdigen die Pers√∂nlichkeit und Leistung des toten Zaren Boris III. Alle Jungen und M√§dchen der Brannikorganisation legen den Treueid auf den neuen Zaren Simeon II. ab.

Der Hauptstab der Brannik wendet sich in einer Proklamation an die bulgarische Staatsjugend. In dieser Proklamation wird K√∂nig Boris III. Zar, Einiger, oberster F√ľhrer und Besch√ľtzer der bulgarischen Jugend genannt. Sein Testament lebe in den Herzen der bulgarischen Jugend fort. Es sei ihre Verpflichtung und die Ehre der bulgarischen Jugend verlange Opfer im Namen derer, die f√ľr die Freiheit und Gr√∂√üe Bulgariens starben. Die Brannik gelobt vor Gott und dem strahlenden Ged√§chtnis Seiner Majest√§t, dem Zaren Boris III., treu und hingebungsvoll dem neuen Zaren und dem Vaterlande dienen.

Das Beileid des Reichsmarschalls

dnb. Berlin, 29. August ‚Äď
Reichsmarschall Göring hat aus Anlaß des Ablebens des Königs Boris III. von Bulgarien der Königinwitwe Johanna, dem Bruder des Königs, Prinz Kyrill, dem bulgarischen Ministerpräsidenten Professor Filoff und dem Sobranje telegraphisch seine Anteilnahme ausgesprochen.

Die Anteilnahme Ribbentrops

Anl√§√ülich des Ablebens Seiner Majest√§t des K√∂nigs der Bulgaren hat der Reichsminister des Ausw√§rtigen von Ribbentrop der K√∂niginwitwe Johanna, dem Bruder des Verstorbenen, Prinzen Kyrill, und dem k√∂niglich bulgarischen Ministerpr√§sidenten und Au√üenminister Filoff sein Beileid √ľbermittelt.

M√ľndler: K√∂nig Boris III.

Der St.-Georgs-Tag ist bulgarischer Nationalfeiertag, an dem allj√§hrlich in Sofia die gro√üe Parade der bulgarischen Wehrmacht vor dem K√∂nig stattfindet. Die warme Maisonne lag im Jahre 1939 √ľber der bulgarischen Hauptstadt; eine festlich beschwingte Menge bewegte sich in den Stra√üen, Bauern und Bauersfrauen waren in den farbenfrohen Nationaltrachten von den D√∂rfern hereingekommen, um ihre S√∂hne marschieren zu sehen und den K√∂nig zu gr√ľ√üen, dem sie sich in einem patriarchalischen Treueverh√§ltnis verbunden f√ľhlten. K√∂nig Boris geh√∂rte zu ihnen und sie standen zu ihm. Klug und energisch hatte er das Volk durch die schweren Zeiten gef√ľhrt, die nach dem ungl√ľcklichen Ausgang des ersten Weltkriegs f√ľr das kleine Land angebrochen waren. Dieses gemeinsam erlebte Schicksal band K√∂nig und Volk fest zusammen.

Denn mitten in der großen Krise des Weltkrieges, am 3. Oktober 1918, hatte König Boris im Alter von 24 Jahren als Nachfolger seines Vaters, des Zaren Ferdinand I., den Thron bestiegen. Er stand vor der fast unlösbar erscheinenden Aufgabe, dem in die Fesseln des Schandfriedens von Neuilly eingezwängten, von der Gefahr des Bolschewismus jahrelang am Leben bedrohten, von zwei großen Kriegen fast völlig ausgezehrten Lande den Weg zu einem neuen Aufstieg zu bahnen und dem bulgarischen Volk eine Daseinsmöglichkeit zu schaffen und. zu erhalten.

Thrazien, Mazedonien und S√ľddobrudscha ‚Äď die Gebiete, die seit der Herrschaft der gro√üen bulgarischen K√∂nige im fr√ľhen Mittelalter bulgarisch geworden und in langen Jahrhunderten der Fremdherrschaft bulgarisch geblieben waren, gingen wieder verloren. Das Land hatte keinen Ausgang nach S√ľden zum Meer und keine Verbindung nach Norden √ľber die Donau hinweg. Es hing mit der Au√üenwelt nur zusammen durch die eine internationale Eisenbahnlinie, die von Belgrad √ľber Nisch nach Sofia und weiter nach Istanbul f√ľhrte. Das Volk war auf sich selbst gestellt und der junge K√∂nig mu√üte sich durchsetzen gegen eine feindliche Welt jenseits der Grenzen und gegen die Parteien, die im Innern die Ordnung bedrohten. Die Elemente der Zersetzung hatten sich tief in den Volksk√∂rper eingefressen, Mit staatsm√§nnischer Weisheit und z√§hem Willen begann aber der K√∂nig aufzubauen, was zerst√∂rt worden war, gef√§hrliche Widerst√§nde durch eine kluge Taktik zu √ľberwinden und so zu verhindern, da√ü die Grundlagen k√ľnftigen Lebens vom blutigen Chaos hinweggesp√ľlt wurden.

Boris III. hat das gewaltige Werk vollbracht und sein Ziel erreicht. An jenem letzten St.-Georgs-Tag im Frieden, als ihn die Menge in freudiger und dankbarer Begeisterung gr√ľ√üte, konnte er auf mehr als zwei Jahrzehnte einer Regierungst√§tigkeit zur√ľckblicken, in der das Land allen Hemmungen zum Trotz zu einer neuen Bl√ľte sich entwickelt hatte und der innere Friede durch eine straffe Ordnung gesichert war.

Der K√∂nig hatte von Jugend auf die europ√§ische Zerrissenheit zu schmerzhaft kennengelernt, um nicht von dem hohen Streben erf√ľllt zu sein, Europa den Einwirkungen der feindlichen M√§chte zu entziehen und eine durch die europ√§ischen V√∂lker selbst garantierte dauernde Ordnung aufzurichten. Seine Jugend war erf√ľllt von dem Erlebnis der Balkankriege in den Jahren 1912 und 1913. Damals begann seine soldatische Laufbahn. Im Weltkrieg hat er alle Fronten kennengelernt und in der Waffenbr√ľderschaft mit dem Reich zum erstenmal die Verwirklichung der jahrhundertealten Hoffnung auf eine Vereinigung aller Bulgaren erlebt. Die Einheit des bulgarischen Volkes blieb sein Lebensziel, auch als im bitteren Frieden von Neuilly ‚Äědie schwarze Grenze‚Äú zwischen Mazedonien und dem bulgarischen Mutterlande aufgerichtet und das bulgarische Volk aufs neue auseinandergerissen wurde. In jenen dunklen Tagen sind die Fahnen Bulgariens ein zweitesmal eingerollt worden, aber sie entfalteten sich wieder unter einem Sturmwind der Begeisterung, als im Fr√ľhsommer des Jahres 1941 nach dem Putsch des serbischen Verr√§ters Simowitsch die vom deutschen Generalstab in der Stille des Rilagebirges nach dem Befehl des F√ľhrers ausgearbeiteten Operationspl√§ne sich verwirklichten, als die serbischen Festungswerke auf dem Grenzgebirge unter dem Feuer der deutschen Artillerie in Staub zerfielen und die deutschen Panzer sich ihren Weg bahnten √ľber die kahlen H√§nge und tiefen Schluchten hin√ľber in die breite und fruchtbare Talebene des Wardar. Damit hatte, wie der F√ľhrer sagte, der deutsche Soldat dem bulgarischen Volk die Treue aus dem ersten Weltkrieg vergolten.

Der K√∂nig von Bulgarien, der seit dem Jahre 1936 die Regierung unumschr√§nkt f√ľhrte, war der Einiger seines Volkes geworden. Seine Ideen hatten der Politik des Landes die Richtung gegeben. Sein starker Wille erf√ľllte das Leben des Volkes. In der Erkenntnis des gro√üen Zieles, das sich der F√ľhrer mit der Befreiung Europas gesteckt hat, ist er dem Dreierpakt beigetreten und hat damit das alte Treueverh√§ltnis zwischen Bulgarien und dem Reich aufs neue best√§tigt.

Wer konnte diese Entwicklung Voraussehen an, jenem Maimorgen des Jahres 1939, als in Sofia die Regimenter an ihrem K√∂nig vorbeimarschierten in der vorbildlichen Straffheit und untadeligen Ordnung, die der Stolz jedes Bulgaren ist? Das Schicksal hatte seine Lose noch nicht geworfen. Der K√∂nig aber hatte seinem Land mit dieser sorgf√§ltig ausgebildeten und gut bewaffneten Wehrmacht die Sicherung geschaffen, mit der es sich auch in schweren Zeiten behaupten und aus eigener Kraft sein Schicksal gestalten konnte. Aus dem Zuruf, mit dem K√∂nig Boris nach alter bulgarischer Sitte die vorbeimarschierenden Soldaten gr√ľ√üte, konnte jeder Sch√ľtze und jeder Reiter, jeder Kanonier und Pionier den Stolz heraush√∂ren, der ihren obersten Befehlshaber erf√ľllte. Wenige Monate sp√§ter entlud sich das Kriegsgewitter, das in jenen Maitager schon am Horizont drohte.

Bulgarien, das nach dem Willen seiner Feinde zu ewiger Bedeutungslosigkeit verurteilt sein sollte, war wieder eine Macht im S√ľdosten Europas geworden und befand sich auf der H√∂he seiner Aufgabe, als der Krieg auch √ľber den Balkan hinwegbrauste. Nach der Befreiung Mezedoniens und Thraziens kam die Verwaltung der neuen Gebiete reibungslos in Gang. Stra√üen wurden gebaut und Eisenbahnen, Schulen er√∂ffnet und alle sozialen Ma√ünahmen durchgef√ľhrt, die das von den fremden Herren systematisch vernachl√§ssigte Land dringend n√∂tig hatte. Eine Aufgabe, f√ľr die ein Menschenleben kaum ausreichte, stand vor dem K√∂nig.

Mitten aus seinem geschichtlichen Wirken ist nach fast f√ľnfundzwanzigj√§hriger Regierungszeit der Sch√∂pfer und Einiger des neuen Bulgarien, ein Vork√§mpfer des neuen Europa, ein Freund und treuer Bundesgenosse Deutschlands, abberufen worden. Er tritt ein in die Reihe der gro√üen K√∂nige seines Volkes und hinterl√§√üt ein hohes Verm√§chtnis. Ehrf√ľrchtig steht das deutsche Volk vor dem schweren Verlust, den Bulgarien erlitten hat. K√∂nig Boris wird weiterleben in seinem Werk als Vorbild f√ľr sein Volk, dem die Bulgaren nach der Proklamation des Ministerpr√§sidenten Filoff in heiliger Pflicht ihre Kraft widmen werden zum Wohle ihres Volkes und zum Nutzen Europas. Deutschland gedenkt dieses in treuer Waffenbr√ľderschaft bewegten Freundes in tiefer Trauer und aufrichtiger Teilnahme an dem Schmerz, der alle Bulgaren erf√ľllt.

M√ľndler

The Pittsburgh Press (August 30, 1943)

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Simms: Death of Boris forecasts doom of Hitler’s Europe

Mysterious events in Bulgaria may open door of the Balkans to the Allies; history of World War I may be expected
By William Philip Simms, Scripps-Howard foreign editor

Washington ‚Äď
The mysterious death of King Boris III of Bulgaria is regarded widely here as shortening the fast-diminishing days of Adolf Hitler and his henchmen.

Just as the disintegration of Italy exposes the flank of the vulnerable Balkans, the elimination of Bulgaria would go far towards removing the obstacles now blocking the backdoor of seriously-threatened Germany.

Some significance is seen in the fact that Boris disappeared on the eve of the fourth anniversary of the outbreak of Second World War, which comes day after tomorrow.

It was in September 1918, four years after the start of the First World War, that Boris’ father, King Ferdinand I, was forced to abdicate and ask for an armistice. The first of the Kaiser’s coalition to sue for peace, Bulgaria may now become the first of the Hitlerian lineup to start the surrender ball rolling. And for much the same reason:

The Bulgarian people did not wish to enter the First World War. Then, as now, Germany was at war with Russia, and the Bulgarians are not only Slavs, but feel a sentimental attachment to the Russians who helped them win their independence from the Turks. But Czar Ferdinand wanted the Dobruja from Romania and its CernavodńÉ-Constanza railroad and figured the time had come to wring whatever concessions he wanted from the Germans.

The Kaiser was after the Berlin-Baghdad railway through the Balkans and Ferdinand wanted a finger in the pie. Next to the Berlin-Baghdad line, the CernavodńÉ-Constanza railroad was the most important land route between Central Europe and the Near East.

Bulgars retreat

But then, as now, the war was unpopular with the Bulgarian masses. In the First World War, as in the second, the Bulgarian alliance became more of a liability than an asset. The army never pulled its weight and the schemers around Ferdinand demanded more and more concessions from the Kaiser.

In 1918, when the Allies began their drive northward through Greece from Salonika, the Bulgars fell back. The Germans had to send help, but this did not check the retreat. In early September 1918, they had reached a line which Field Marshal von Hindenburg said could have been defended with only a few machine guns. They also had numerical superiority.

But Czar Ferdinand‚Äôs order to ‚Äúdie in your present positions‚ÄĚ fell on deaf ears and even the presence of the then-popular Crown Prince Boris, humble rifle in hand, failed to set the desired example. The rout continued.

Sends help

In haste, Hindenburg sent in several more divisions. In Sofia, where the Germans hurried to help stave off revolution, they witnessed a strange sight. Thousands upon thousands of Bulgarian deserters marched into the city in perfect order, deposited their arms at headquarters, bid amicable farewells to their officers and then went home. Nor was there anything anybody could do about it. There were too many for even the hard-boiled Germans to shoot down.

On Sept. 29, 1918, Bulgaria concluded an armistice. Soon Turkey and Austria-Hungary followed. Then Germany, left alone, did the same and the First World War was over.

There is reason to believe that history may, in a large measure, repeat. The Bulgarians love Hitlerite Germany even less than they loved the Germany of the Kaiser. They entered the war this time, as before, because they had to. Even so, they are not at war with Russia. Boris did not dare go against the popular will to that extent.

To abandon Germany

Governments, of course, must prepare for a long war. Nevertheless, few here believe Bulgaria, Italy, Hungary, Romania and Finland will remain at Hitler‚Äôs side much longer. Then Germany, as in 1918, will again be left alone, surrounded by occupied nations in revolt ‚Äď Denmark, Norway, Poland, Czechoslovakia, Yugoslavia, France, Belgium and Holland ‚Äď and by the armies of Russia, Britain, the United States and their allies.

Then Adolf Hitler, like Benito Mussolini, will have to go. And his going will be the beginning of the end.

Sofia crowds demonstrate against Nazis

Bulgars demand Premier resign to make way for peace move
By John A. Parris, United Press staff writer

London, England ‚Äď
Anti-German demonstrations were reported today to have broken out in Sofia after the sudden death of King Boris III left the nervous Balkan monarchy facing Nazi demands for all-out Axis cooperation.

The Bulgarian people are demanding that Premier Bogdan Filov step out to make way for a move toward peace, Radio Algiers reported, adding that the restiveness in the Balkans engendered by Boris’ death had spread to Hungary and Romania. Postal communications with Bulgaria were said to have severed.

Crowds dispersed

The loss of Boris was viewed as a political calamity by the German people, inasmuch as he was not only the country‚Äôs strongest man but a staunch Axis friend, an Exchange Telegraph dispatch from Z√ľrich said, quoting Berlin advices to the Neue Z√ľrcher Zeitung.

The Daily Express, in a dispatch from the Bulgarian frontier, said crowds were dispersed outside the German Legation in Sofia and that the area around the building was blocked off by troops.

London radio reports said the demonstrators shouted ‚ÄúDown with Germany‚ÄĚ and ‚ÄúWe want peace.‚ÄĚ

Tug-of-war seen

A council of ministers headed by Premier Bogdan Filov controlled the country pending a meeting of the National Assembly to name a regency for the new King, six-year-old Simeon II, a grandson of King Victor Emmanuel of Italy.

A United Press Istanbul dispatch, quoting advices from Sofia, said anti-Nazi groups had distributed handbills yesterday charging Simeon was a helpless tool of Filov and the opposition parties would not recognize a regency without a new, more democratic cabinet.

The dispatch said it was also reported from Sofia that Adolf Hitler had named Marshal Erwin Rommel as his representative to Boris’ funeral, indicating Rommel might also have been assigned the job of supporting Filov’s cabinet with military force.

Assassination hinted

There is understood to be a minimum of two and possibly three German divisions in Bulgaria, the dispatch said. It said there was every indication in Istanbul that Boris had been assassinated, although the various versions of how and when were contradictory.

It was indicated that a tug-of-war for power would break out shortly. The German Minister was said to have discussed the situation with the Premier, then entrained for Belgrade to confer with Nazi officials.

The Algiers radio reported a general strike in central Bulgaria and said two alleged communists were sentenced to death after an assault on a Bulgarian policeman.

Coalition reported

Berne dispatches said that a coalition of democratic and communist elements had been formed behind Nicholas Mushonov, opposition leader in Parliament. A Cairo report indicated that Boris’ unmarried sister, Princess Eudoxia, might seize the opportunity to broaden her already strong influence.

The position of Queen Giovanna, daughter of the Italian ruler, in the scrambled situation was not known. She and a corps of guardians named by the Cabinet will be in direct charge of the King, but under the Bulgarian Constitution, this group cannot be part of the regency.

Gets Hitler demands

Boris, who died only a few days after a visit to see Adolf Hitler, was reported to have been bringing back demands from the Nazi F√ľhrer to go all-out in backing Germany, even to letting the Gestapo take case of alleged communist unrest. How Filov will meet the situation was not indicated.

Hitler sent messages of sympathy to the Queen and to Filov, mourning Boris as a ‚Äútrue friend and ally,‚ÄĚ and Radio Rome said the body was lying in state at the court chapel. The German DNB News Agency said the funeral would be Sept. 5 with burial at the Alexander Nevsky Cathedral.

DNB, in a Berlin broadcast, said all the army was required to take an oath to the new King. A court mourning of one year was ordered.