Battle of Berlin (1945)

Bulletin (MBS), 4:26 p.m. EWT:

Bulletin (BLUE), 4:27 p.m. EWT:

Bulletin (BBC), 10:30 p.m. BDST:


New York World-Telegram (May 1, 1945)

Hamburg radio announces:
Hitler is dead

LONDON (UP) – The German radio at Hamburg tonight broadcast an announcement that Adolf Hitler was dead.

There was no immediate confirmation from any Allied source.

The broadcast said Adm. Karl Doenitz, commander of the German Fleet, was Hitler’s successor, the Associated Press said. The Hamburg radio said Hitler died this afternoon.

The German radio said that Hitler “fell fighting for Germany till his last breath.”

The Nazi announcement was broadcast as from “the Fuehrer’s headquarters.”

Adm. Doenitz himself announced the death of Hitler, the enemy broadcast said. The German radio said Adm. Doenitz, in announcing Hitler’s death, said he was taking over the leadership of the German people to “try to save them from annihilation.”


Marburger Zeitung (May 2, 1945)

Unser Führer für Deutschland gefallen

Führerhauptquartier, 1. Mai.
Aus dem Führerhauptquartier wird gemeldet, daß unser Führer Adolf Hitler heute nachmittag in seinem Befehlsstand in der Reichskanzlei, bis zum letzten Atemzuge gegen den Bolschewismus kämpfend, für Deutschland gefallen ist.

Am 30. April hat der Führer den Großadmiral Dönitz zu seinem Nachfolger ernannt.

Der Großadmiral und Nachfolger des Führers spricht zum deutschen Volk:

Deutsche Männer und Frauen!

Soldaten der deutschen Wehrmacht!

Der Führer Adolf Hitler ist gefallen. In tiefster Trauer und Ehrfurcht neigt sich das deutsche Volk. Frühzeitig hatte er die furchtbare Gefahr des Bolschewismus erkannt und diesem Ringen fein Dasein geweiht. Am Ende dieses seines Kampfes und seines unbeirrbaren geraden Lebensweges steht sein Heldentod in der Hauptstadt des Deutschen Reiches. Sein Leben war ein einziger Dienst für Deutschland. Sein Einsatz im Kampf gegen die bolschewistische Sturmflut galt darüber hinaus Europa und der gesamten Kulturwelt.

Der Führer hat mich zu seinem Nachfolger bestimmt. Im Bewußtsein der Verantwortung übernehme ich die Führung des deutschen Volkes in dieser schicksalsschweren Stunde. Meine erste Aufgabe ist es, deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordrängenden bolschewistischen Feind zu retten. Nur für dieses Ziel geht der militärische Kampf weiter. Soweit und solange die Erreichung dieses Zieles durch die Briten und Amerikaner behindert wird, werden wir uns auch gegen sie weiter verteidigen und weiterkämpfen müssen. Die Anglo-Amerikaner setzen dann den Krieg nicht mehr für ihre eigenen Völker, sondern allein für die Ausbreitung des Bolschewismus in Europa fort.

Was das deutsche Volk in dem Ringen dieses Krieges kämpfend vollbrachte und in der Heimat ertragen hat, ist geschichtlich einmalig. In der kommenden Notzeit unseres Volkes werde ich bestrebt sein, unseren tapferen Frauen, Männern und Kindern, soweit dies in meiner Macht steht, erträgliche Lebensbedingungen zu schaffen. Zu all dem brauche ich Eure Hilfe. Schenkt mir Euer Vertrauen! Denn Euer Weg ist auch mein Weg. Haltet Ordnung und Disziplin in Stadt und Land aufrecht! Tue jeder an seiner Stelle seine Pflicht!

Nur so werden wir die Leiden, die die kommende Zeit jedem einzelnen von uns bringen wird, mildern und den Zusammenbruch verhindern können. Wenn wir tun, was in unseren Kräften steht, wird auch der Herrgott nach soviel Leid und Opfer uns nicht verlassen.

Tagesbefehl von Großadmiral Dönitz

Deutsche Wehrmacht! Meine Kameraden!

Der Führer ist gefallen! Getreu seiner großen Idee, die Voelker Europas vor dem Bolschewismus zu bewahren, hat er sein Leben eingesetzt und den Heldentod gefunden. Mit ihm ist einer der größten Helden deutscher Geschichte dahingegangen.

In stolzer Ehrfurcht und Trauer senken wir vor ihm die Fahnen.

Der Führer hat mich zu seinem Nachfolger als Staatsoberhaupt und als Obersten Befehlshaber der Wehrmacht bestimmt. Ich übernehme den Oberbefehl über alle Teile der deutschen Wehrmacht mit dem Willen, den Kampf gegen due Bolschewisten solange fortzusetzen, bis die kämpfende Truppe und bis die Hunderttausende von Familien des deutschen Ostraumes vor der Versklavung oder Vernichtung gerettet sind. Gegen Engländer und Amerikaner muß ich den Kampf soweit und solange fortsetzen, wie sie mich an der Durchführung den Kampfes gegen die Bolschewisten hindern.

Die Lage erfordert von Euch, die Ihr schon so große geschichtliche taten vollbracht habt und die Ihr jetzt das Ende des Krieges herbeisehnt, weiteren besingungslosen Einsatz.

Ich verlange Disziplin und Gehorsam. Nur durch vorbehaltlose Ausführung meiner Befehle wird Chaos und Untergang vermieden. Ein Feigling und Verräter ist, wer sich gerade jetzt seiner Pflicht entzieht und damit deutschen Frauen und Kindern Tod oder Versklavung bringt.

Der dem Führer von Euch geleistete Treueeid gilt nunmehr für jeden einzelnen von Euch ohne weiteres mir als dem vom Führer eingesetzten Nachfolger.

Deutsche Soldaten! Tut Eure Pflicht! Es gilt das Leben unseres Volkes!

Funkspruch des Gauleiters an Großadmiral Dönitz

Herr Großadmiral! Der Gau Steiermark steht in unbedingter Gefolgschaftstreue hinter Ihnen als dem vom Führer ernannten Nachfolger.

Heil Hitler!
Uiberreither

Tagesbefehl des Oberbefehlshabers unserer Heeresgruppe

Wir stehen zutiefst erschüttert vor der Tatsache, daß der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht tot ist. Er fiel als Soldat im Kampf um Deutschland auf seinem Gefechtsstand. Er bestimmte zu seinem Nachfolger den Großadmiral Dönitz. Gleichzeitig befahl der Führer, daß die ihm im Fahneneid geschworene Treue auf seinen Nachfolger überzugehen habe. Er befahl weiter, daß der Kampf gegen den Bolschewismus fortzuführen und den Westgegnern der Widerstand zu leisten sei, der zur Verteidigung notwendig ist.

Ich erwarte, daß jeder Soldat der Heeresgruppe in dieser für das Schicksal des deutschen Volkes entscheidenden Stunde sich der Größe seiner Aufgabe bewußt ist. Wir müssen dem neuen Führer ermöglichen, nach der ihm vom Schicksal zugefallenen Verantwortung für Volk und Reich zu handeln.

Rendalle
Generaloberst

Die Armee hält ihre Stellungen

Unser Führer hat getreu seinem Eide in Großdeutschlands Freiheitkampf den Heldentod erlitten. Er hat Großadmiral von Dönitz zu seinem Nachfolger ernannt, auf den der von uns geleistete Eid übergeht. Die tödliche Gefahr Europas ist und bleibt der Bolschewismus, dem unser Kampf bis aufs Messer auch weiterhin gilt. Die Armee hält zum Schutz der Heimat, zum Schutz von Frau und Kind, ihre derzeitigen Stellungen. Bewahrt Disziplin und Vertrauen der militärischen Führung! Vernichtet die Banditen und Saboteure! Es lebe Deutschland!

M. de Angelis
General der Artillerie und Oberbefehlshaber unserer Armee


U.S. State Department (May 2, 1945)

740.0011 EW/5–245: Telegram

The Minister in Sweden to the Secretary of State

Stockholm, May 2, 1945 — 2 a.m.
[Received May 2 — 1:19 a.m.]

1626.

Legs 1610, April 30, 7 p.m. Sweden’s efforts to get German troops to evacuate into Sweden to be disarmed here and eventually to be turned over to the Allies are presently believed by high officials of the Swedish Foreign Office to have failed. One reason for this anticipated failure is said to be the leakage of information at San Francisco relative to Himmler’s offer of capitulation to the Western Allies. The leakage resulted in widespread radio publicity which discredited Himmler. Another given reason is the alleged death of Hitler with the succession of Dönitz and his stated determination to continue the war. Count Folke Bernadotte returned to Sweden today and advised me that he had delivered the President’s message (Legation’s 1575, April 27, 6 p.m.) and there had been no reply.

There have been countless rumors today to the effect that Dr. Best has turned the administration of Denmark over to the Danish authorities and that the German troops are evacuating the island of Zealand but neither Von Post who is in Denmark nor representatives of the Danish underground here have been able to confirm this information.

There were also rumors this morning that the German authorities in Norway had ordered the release of the prisoners at Grini. Late tonight word was received that this alleged order had been countermanded by reason of the developments in Germany.

In my opinion it is important that the contemplated staff talks (Legs 1606, April 30, 3 p.m.) take place at the earliest practicable date.

JOHNSON