America at war! (1941–) – Part 5

Führer HQ (April 27, 1945)

Kommuniqué des Oberkommandos der Wehrmacht

Der Schwerpunkt der Kampfhandlungen in Nordwestdeutschland lag gestern in Bremen. In schweren und verlustreichen, harten Kämpfen konnten die Engländer ihre Einbrüche im Stadtgebiet erweitern. An der Elbefront verhielten sich die Anglo-Amerikaner weiter ruhig, lediglich südlich Tangermünde setzten sich feindliche Kräfte über den Fluss.

Im Mittelpunkt der Kämpfe stand auch gestern die Schlacht im Raume Berlin. Schulter an Schulter mit allen waffenfähigen Männern führten unsere Truppen einen heldischen Kampf gegen den bolschewistischen Massenansturm, verteidigten jedes Haus und warfen den Feind durch Gegenangriffe aus dem inneren Verteidigungsring der Stadt wieder zurück. Aus dem Raume südlich Fürstenwalde stießen unsere Verbände im Angriff nach Westen tief in die Flanken der im Süden von Berlin operierenden Bolschewisten und durchbracher deren Hauptnachschubverbindungen auf der Straße Baruth-Zossen. Unsere von Westen schwungvoll angreifenden jungen Divisionen erreichten Delitzsch und stehen dort in schweren Waldkämpfen mit den Sowjets. Angriffe auf Brandenburg und Ratenow wurden verlustreich abgewiesen. Beiderseits Oranienburgs brachen Übersetzversuche der Sowjets verlustreich für den Feind zusammen. Dagegen konnten die Sowjets südwestlich Küstrin bei Prenzlau weiter Boden gewinnen.

In Süddeutschland hielt der starke feindliche Druck gegen die Frontlinie von Deggendorf bis Ulm an. Bei Dillingen konnten die Amerikaner ihren Brückenkopf nach. Westen erweitern.

In Italien gelang es unseren Truppen, aus dem westetruskischen Apennin sich vom Feinde unbemerkt auf neue Linien nach Norden abzusetzen. Der Feind ist in der Po-Ebene zum Stoß nach Norden übergegangen und bildete Grabe am Nordufer des Flusses. Seine Angriffstruppen durchbrachen unsere Sicherungen bei Reggio und stießen bis Parma vor. Im dalmatinischen Küstengebiet wiesen die Verteidiger von Fiume zahlreiche Angriffe starker Bandenkräfte am Ostrande der Stadt ab.

Der Südabschnitt der Ostfront stand gestern im Zeichen eigener Gegenangriffe. Wiederholte ‚Angriffe gegen Brünn wurden abgewiesen. Nach horten Straßenkämpfen ging Pillau verloren. In Kurland lebte die Kampftätigkeit südöstlich Frauenburg wieder auf.

Vorpostenboote versenkten vor der niederländischen Küste ein britisches Schnellboot und beschädigten ein weiteres schwer.