America at war! (1941–) – Part 4

Das Ende des Bürgers

Von Wilhelm Weiß

Wir wissen nicht erst seit gestern, dass wir in diesem Kriege einen Weltkampf zu bestehen haben, dessen Vorläufer nur in den ganz großen Schicksalsstunden Europas zu finden sind.

Das deutsche Volk kennt heute die geschichtlichen Beispiele, an die es durch eine Reihe von Veröffentlichungen und zuletzt erst wieder durch den berufenen Mund des Führers selbst erinnert wurde. Ob wir an die Hunnenschlacht auf den Katalaunischen Feldern im fünften Jahrhundert denken oder an den Sieg über die Araber bei Tours und Poitiers dreihundert Jahre später, oder an den Mongolensturm, der in der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts über Schlesien und über die Karpaten hinwegbrauste, oder an die Vorstöße der Türken bis Wien im 16. und 17. Jahrhundert, alle diese Angriffe haben mit der heutigen Kriegslage das eine gemeinsam, dass sie erst unmittelbar vor den Toren der europäischen Kernlande und nicht selten erst im inneren Bereich der bedrohten Festung selbst zum Stehen kamen. Oft erst nach jahrzehntelangen Kämpfen fiel die militärische Entscheidung. Dann nämlich, wenn die Zeit reif war, um mit der Entscheidung auf dem Schlachtfeld zugleich auch das Urteil darüber zu sprechen, ob die geistige und soziale Verfassung des Abendlandes dazu ausreichte, dem ihm zugedachten Untergang mit Erfolg zu begegnen.

Seit Marathon hat der asiatische Despotismus nicht aufgehört, die Freiheit des europäischen Menschen und seine Lebensideale mit der Vernichtung zu bedrohen. Immer ging es in diesen Entscheidungskämpfen der Weltgeschichte darum, die Errungenschaften des abendländischen Geistes gegen Nomadisierung und Auflösung in der Form- und Geschichtslosigkeit der östlichen Steppe zu verteidigen.

Schicksalsstunden der Weltgeschichte kommen nicht von ungefähr. Generationen sind meist damit beschäftigt, den Aufmarsch der Mächte vorzubereiten, bis endlich in einer blutigen gewaltsamen Auseinandersetzung die Würfel darüber fallen, unter welchem Zeichen die Welt weiterhin stehen soll. Der Weltkampf, der heute auf den europäischen Schlachtfeldern der Entscheidung entgegengeht, hat lange vor dem Zeitpunkt begonnen, in dem der Ruf zu den Waffen erscholl. Dieser totale Krieg mit seinen Massenheeren, die gleich einer neuen Völkerwanderung durch Europa stürmen, ist selbst nur die Folge jener gewaltigen sozialen Revolution, die sich seit Beginn unseres Jahrhunderts auf unserem Erdteil vollzieht.

Als die Frontsoldaten des ersten Weltkrieges nach Hause zurückkehrten, fanden sie hier eine Bürgerrepublik vor, die soeben in Weimar den Beschluss gefasst hatte, dem Aufstand der kommunistischen Massen mit „Schönheit und Würde“ zu begegnen. Das Bürgertum, das im wilhelminischen Deutschland mit den Mitteln seines technischen Fortschritts die Voraussetzungen für die soziale Revolution unfreiwillig schuf und mit dem Einsatz seines eigenen Kapitals geradezu finanzierte, dieses gleiche Bürgertum war nach 1918 bereit, im Zeichen der Demokratie mit jenen zu paktieren, die aus dem Kampf gegen die Bourgeoisie überhaupt erst ihre Existenzgrundlage bezogen. Denn welche Chance konnte der marxistische Klassenkampf jemals haben, wenn ihm nicht sein natürlicher Feind, der bürgerliche Kapitalismus, selbst die zugkräftigsten Parolen lieferte? Hier begann ein Kampf bis aufs Messer, ein Kampf, der dem Besitzbürgertum ganz Europas seit dem Augenblick angesagt war, in dem die rote Internationale mit ihrer Fanfare „Proletarier aller Länder, vereinigt euch“ zum Sturm blies.

Der Fall Weimar war hoffnungslos. Von hier war keine Rettung vor der roten Flut mehr zu erwarten. Die deutschen Frontkämpfer, die auf den Kriegsschauplätzen Europas zum Bewusstsein ihrer Schicksalsgemeinschaft gekommen waren, waren die ersten, die erkannten, dass das bürgerliche Zeitalter der Geschichte angehörte. Waren sie deshalb selbst Klassenkämpfer, weil sie in einem Staat der Händler und Geschäftemacher nicht mehr den Weg zu einem bürgerlichen Beruf, wie man damals sagte, zurückfanden? „Entwurzelte Elemente“ glaubte die ebenso jüdische wie bürgerliche Presse damals in uns sehen zu sollen. Eines ist sicher: Wir waren keine Bürger mehr! Aber gerade weil wir es nicht mehr waren, darum trat mit uns der drohenden Bolschewisierung die erste entschlossene Kraft entgegen, die einzige, die überhaupt das Zeug dazu hatte, der Zersetzung und Zerstörung des deutschen Volkes von innen her Einhalt zu gebieten. Nicht von den Bürgern von Weimar wurde der Bolschewismus in Deutschland aufgehalten, sondern von den Nationalsozialisten, von jenen Soldaten einer neuen Zeit, die schon in den Schützengräben von 1914 bis 1918 sich ihres neuen Lebensstils bewusst geworden waren. Ihr frontsozialistisches Erlebnis stand in direktem Gegensatz zu dem Stumpfsinn, mit dem die Heimat ihre bürgerlichen Lebensgewohnheiten verteidigte. Sie erkannten, daß die Wiedergeburt der deutschen Nation nach Versailles nicht mehr mit Menschen zu erreichen war, die im bequemen Besitz, im persönlichen Reichtum, kurz, in der Sicherheit einer gut bürgerlichen Existenz ihr Lebensideal erblickten.

Es war die historische Tat der nationalsozialistischen Bewegung, als sie aus dieser Erkenntnis entschlossen die Konsequenzen zog und in einem mühsamen, aber beharrlichen Ringen die innere und äußere Verwandlung des deutschen Menschen erzwang. Nicht das Geschäftemachen war unserem Geschlecht vom Schicksal vorherbestimmt, sondern ein Leben für Volk und Reich. Das aber bedeutet Kampf! Gefahrvollen und opferreichen Kampf, zu dem man sich ohne Wenn und Aber bekennen musste, wenn anders man überhaupt entschlossen war, mit dem Leben und der Freiheit der Nation zugleich auch die eigene Freiheit und das private Leben zu retten. Mit der Verteidigung bürgerlicher Privilegien und Standesinteressen hatte das freilich nichts mehr zu tun. Aber wo eine Weltordnung im Chaos zu versinken begann, da war auch der Kampf mit geistigen Waffen auf die Dauer nur von jenen zu gewinnen, die ein scharfes Schwert zu führen wussten.

Das alles wussten wir schon vor einem Vierteljahrhundert, als die ersten Nationalsozialisten den verwegenen Entschluss fassten, dem Klassenstaat der Novembermänner ein Ende zu bereiten, als Adolf Hitler mit seinen 25 Thesen die Grundlagen für eine neue Staats- und Gesellschaftsordnung proklamierte, als wir mit unserer Absage an den Bürger dem klassenhetzerischen Marxismus das beste Argument aus der Hand schlugen.

Mit dem Sieg der nationalsozialistischen Idee wurde die gesellschaftliche Verfassung Deutschlands total verändert, lange bevor der Bolschewismus seine Klassenkampfheere nach Westen in Bewegung zu setzen vermochte. An unserer Ostgrenze kämpft heute keine kaiserliche Armee mehr, geführt von einer exklusiven Offizierskaste, sondern ein deutscher Volksheer, dessen Führung mit den letzten Resten der Feudalität und des Standesdünkels radikal aufgeräumt hat. Die Volksverbundenheit der deutschen Wehrmacht aber wird von der Partei garantiert. Diesen Krieg gegen das Nomadentum der östlichen Steppe, gegen den Nihilismus jüdischer Klassenhetzer führt ein Volk der Soldaten und Arbeiter, kein müder Bürgerstaat, der vor der ungeistigen Robustheit der roten Kommissare resigniert und kapituliert.

Was sich heute auf den militärischen und politischen Schlachtfeldern Europas abspielt, findet somit seine sicherste Erklärung in den Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte. Reihenweise haben in den letzten Jahren kriegsmüde gewordene Staaten die weiße Fahne gehisst, um vor dem Feind zu kapitulieren. Man wollte sich – wie man den verratenen Völkern sagte – von ihm „befreien“ lassen. In Wahrheit war es überall die Feigheit des regierenden Bürgertums, das nicht mehr kämpfen wollte und glaubte, sich mit dem Bolschewismus ebenso vergleichen zu können, wie es das in seinem privaten Geschäftsleben zu tun pflegte. Die bittere Enttäuschung, die hinterher mit den Schauprozessen und Exekutionskommandos der GPU kam, hätten sich die Bürger von Bukarest und Sofia, von Rom und Helsinki ersparen können, wenn sie sich die Mühe gemacht hätten, sich rechtzeitig darüber Rechenschaft abzulegen, dass sie selbst gemeint waren, als man in Moskau von den Kapitulanten die Vernichtung aller „antibolschewistischen“ Elemente forderte.

Zwei Jahrzehnte lang beschäftigten sich die bolschewistischen Machthaber in der Sowjetunion damit, die russische Oberschicht nach Millionen zu liquidieren und abzuschlachten. Das waren keine Nationalsozialisten, das waren Bürger, regelrechte Vertreter der sogenannten besitzenden Klasse, Kapitalisten also, gegen die man den Marxismus erst erfunden hatte und ohne die es daher auch keine Bolschewisten gäbe, wenigstens nicht nach der herrschenden Lehre der marxistischen Schriftgelehrten.

Welchem Irrwahn gibt man sich eigentlich im europäischen Bürgertum heute noch hin? Glaubt man, der Bolschewismus könnte, selbst wenn er wollte, jemals das Gesetz verleugnen, nach dem er bei seiner Geburt angetreten ist? Dieses Gesetz aber lautete kurz und bündig: Ausrottung der Bourgeoisie! Tod allen Kapitalisten! Oder glauben die Demokraten und Bürger in Westeuropa, deshalb ihrem Schicksal zu entgehen, weil sie sich mit dem Kreml zur gemeinsamen Vernichtung des nationalsozialistischen Reiches verbündet haben? Zweifellos hat der Bolschewismus im Nationalsozialismus seinen gefährlichsten Gegner erkannt und gefunden. Zweifellos hat sich Stalin in Jalta mit den beiden anderen Kriegsverbrechern in dem Beschluss geeinigt, den Nationalsozialismus zu zerstören. Aber was versprechen sich die bürgerlichen Plutokraten auf der anderen Seite unseres Kontinents davon für sich selbst? Man denke sich die nationalsozialistische Mauer zwischen der Ostsee und der Donau weg, um sich vorstellen zu können, was von den Resten des europäischen Bürgertums noch übrigbleiben würde, trotz aller Bündnisverträge und trotz aller Demütigungen, die man in den Ländern Churchills, de Gaulles, Bonomis usw. vor Moskau auf sich zu nehmen bereit ist.

Die Revolutionstribunale von Sofia, Bukarest, Athen, Belgrad erteilen mit ihren Bluturteilen gegen biedere Patrioten die aufschlussreichste Antwort auf die Frage, ob die bolschewistische Mordjustiz geneigt sein wird, vor ihren bürgerlichen Wegbereitern haltzumachen. Gegen Hungerrevolten und kommunistische Straßendemonstration hilft keine Aufteilung Europas in Interessensphären. Das eben ist der Irrtum der Demokratie, an der sie am Ende auch zugrunde gehen wird. An das, was die Sowjetdiplomatie in Jalta amtlich unterschreibt, brauchen sich die Kommunisten in Paris, Brüssel und auch in London nicht zu halten. Gegen den Bolschewismus im eigenen Land ist jede Demokratie machtlos, oder sie hört auf, eine Demokratie zu sein. Heute schützt sie noch, ob sie es wahrhaben will oder nicht, der nationalsozialistische Wall im Osten und die Entschlossenheit der deutschen Kriegführung, sich der geschichtlichen Aufgabe zu unterziehen, zu der sich das bürgerliche Europa nicht mehr fähig erwies.

„Nur ein bürgerlicher Schwachkopf kann sich einbilden, dass die Flut aus dem Osten nicht gekommen sein würde, wenn ihr Deutschland statt mit Kanonen, Panzern und Flugzeugen mit papierenen Völkerrechten entgegengetreten wäre.“ Sicher ist eines: Mit diesen bürgerlichen Schwachköpfen, von denen der Führer in seiner Proklamation zum 25. Jahrestag der Verkündung des Parteiprogramms sprach, hätte der Bolschewismus zweifellos ein leichteres Spiel gehabt als mit dem nationalsozialistischen Deutschland, das bereit war, dem Sturm aus Innerasien mit den Mitteln zu begegnen, die im Kampf gegen den Erbfeind des Abendlandes allein Erfolg versprachen. Erst als an Stelle der kapitulationsbereiten Bourgeoisie nationalsozialistische Divisionen den Sowjetmassen gegenübertraten, stieß die beabsichtigte Weltrevolution der Moskauer Klassenkämpfer auf ein Hindernis, das im Programm nicht vorgesehen war.

Wir erwarteten uns dieserhalb keinen Dank von den Bürgern Europas. Dass sie uns zudem in ihrer beispiellosen Verblendung noch in den Rücken fielen, ist uns höchstens eine neue Bestätigung der alten Erfahrung, dass es in den Entscheidungsstunden der europäischen Geschichte dem deutschen Soldaten in der Regel bestimmt war, einsam und allein die Freiheit der europäischen Heimat zu verteidigen. Wenn dies auch heute wieder unser Los ist, so sind wir uns der tragischen Schwere der uns auferlegten Prüfung wohl bewusst. Sie zu bestehen, bedarf es des Einsatzes aller Kräfte, deren unsere Kampfmoral und unsere Standhaftigkeit überhaupt fähig sind. Die militärische Krise der letzten Wochen und Monate zeigt uns mit dramatischer Eindringlichkeit, dass der Krieg auf des Messers Schneide steht. Aber sie ist uns zugleich ein Beweis dafür, wie sehr das Schicksal zögert, seinen Urteilsspruch in einem Prozess zu fällen, der vor dem Forum der Weltgeschichte ausgetragen wird. Eben darum brauchen wir dieses Urteil nicht zu fürchten. Denn unser Wissen von der geschichtlichen Alternative, vor die wir uns in diesem Weltkampf gestellt sehen, ist nicht von heute und stammt nicht erst aus diesem Kriege. Es ist so alt wie unsere Fähigkeit, politisch zu denken und zu handeln. So alt wie jene Generation politischer Soldaten, die sich über die Gefährlichkeit der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung und ihrer barbarischen Ziele seit dem letzten Krieg niemals einer Täuschung hingaben. Kurz, dieses Wissen ist so alt wie der Nationalsozialismus selbst. Und ebenso lang schon steht daher unser Leben unter dem Gesetz jenes gebieterischen Entweder-Oder, von dem Nietzsche sagt:

Um sich aus dem Chaos zur Gestaltung emporzukämpfen, dazu bedarf es einer Nötigung: Man muss die Wahl haben, entweder zugrunde zu gehen oder sich durchzusetze.

Weil wir die grenzenlose Not kennen, der wir alle ausgeliefert wären, wenn wir schwach würden, darum ist unser Entschluss unwiderruflich, diesen Kampf auf Leben und Tod getreu dem Gesetz zu vollenden, nach dem wir einst angetre en sind. Die Nötigung besteht für uns in dem Ruf des Schicksals, die Forderung unseres Jahrhunderts zu erfüllen, der sich außer dem deutschen jedes andere Volk in Europa entzogen hat.

Nachtangriff auf Tokio

Die japanische Hauptstadt war am 9. März das Ziel des ersten großen Nachtluftangriffes. 130 amerikanische Großbomber vom Typ „B-29“ warfen Brandbomben wahllos über dem Stadtgebiet Tokios ab und verursachten eine Anzahl von Bränden. 25 Großbomber wurden abgeschossen und weitere 50 beschädigt. Eine feindliche Schlachtflotte näherte sich am Morgen des 8. März der Küste Zamboanga, der südwestlichen Provinz der Philippineninsel Mindanao, und eröffnete Feuer auf die japanischen Stellungen. Tokioter militärische Kreise rechnen mit der Möglichkeit einer feindlichen Landung auf der Insel.

Neues Wiener Tagblatt (March 11, 1945)

Japan greift in Indochina ein

Tokio, 10. März – Die japanischen Streitkräfte in Französisch-Indochina entwaffneten das französische Militär und die Polizei und übernehmen die Verteidigung des Generalgouvernements.

Zu den Vorgängen gibt das Hauptquartier eine Verlautbarung heraus, in der es unter anderem heißt:

Da die gemeinsame Verteidigung Indochinas wegen vertragswidriger Handlungen der französischen Behörden undurchführbar geworden war, haben japanische Expeditionsstreitkräfte in Indochina alle feindlichen Einflüsse ausgemerzt, um die Verteidigung dieses Gebietes allein auf sich zu nehmen. Die notwendigen Maßnahmen werden seit der Nacht zum 10.d. durchgeführt.

Führer HQ (March 11, 1945)

Kommuniqué des Oberkommandos der Wehrmacht

An der unteren Drau behaupteten unsere Truppen die gewonnenen Brückenköpfe gegen starke Angriffe der Bolschewisten und Bulgaren. In Ungarn durchstießen unsere Angriffsgruppen beiderseits des Plattensees weitere zäh verteidigte Stellungen der Sowjets und entrissen dem Feind am Sarvizkanal trotz starken Gegenangriffen beherrschendes Gelände. 15.000 feindliche Minen wurden hierbei geräumt. Östlich des oberen Gran setzten die Bolschewisten ihre Vorstöße gegen die Höhen um Altsohl unter verstärktem Artillerieeinsatz fort, ohne unsere tapfer kämpfenden Truppen wesentlich zurückdrücken zu können. Beiderseits der Hohen Tatra warfen eigene Kampfgruppen den Feind aus mehreren Einbruchsstellen.

Nach starker Feuervorbereitung traten die Sowjets zwischen Bielitz und Schwarzwasser mit mehreren von Panzern unterstützten Schützendivisionen zum Angriff an. In wendiger Kampfführung wurde der Feind vor unserer Hauptkampfstellung blutig abgewiesen. Auch nördlich Ratibor scheiterten zahlreiche Gegenangriffe der Sowjets, die hierbei 20 Panzer verloren.

In Striegau ist eine Kräftegruppe der Bolschewisten eingeschlossen. Unsere Grenadiere zerschlugen die zu ihrer Entlastung geführten Angriffe des Feindes und schossen hierbei 19 Panzer ab.

An der unteren Oder wurde die mit hohem Materialaufwand erstrebte Ausweitung der feindlichen Brückenköpfe südlich Küstrin durch zusammengefasstes Abwehrfeuer und entschlossene Gegenstöße bis auf geringe Einbrüche vereitelt An der Süd- und Südostfront des Brückenkopfes Stettin errangen unsere Truppen auch gestern einen Abwehrerfolg. Eigene Panzer zerschlugen feindliche Infanterie- und Panzerkräfte durch wuchtige Gegenangriffe zum Teil noch in der Bereitstellung.

In Westpreußen verhinderten unsere schwerringenden Verbände eine Aufspaltung der Front und brachten in verkürzten Stellungen die Durchbruchsversuche starker sowjetischer Panzerkräfte gegen Gotenhafen und Danzig unter hohen feindlichen Verlusten zum Scheitern.

Anhaltende starke Angriffe des Gegners im Kampfraum südöstlich Frauenburg zerbrachen auch gestern an der unerschütterlichen Standfestigkeit unserer Kurlandkämpfer.

Nach wochenlangem heldenhaftem Widerstand vorwärts des Rhein wurden unsere Truppen befehlsgemäß aus dem Brückenkopf Wesel auf das Ostufer des Stromes zurückgenommen. Seit Beginn der Abwehrschlacht am 8. Februar haben sie den in diesem Abschnitt eingesetzten ersten kanadischen und zweiten englischen Armeen schwere blutige Verluste zugefügt und 706 Panzer vernichtet.

Unsere Artillerie bekämpfte wirksam feindliche Bewegungen und Bereitstellungen, vor allem südlich Emmerich und bei Köln.

Im Raum Remagen setzten die Amerikaner, nachdem sie aus mehreren Ortschaften am Ostufer des Rheins geworfen waren, am Nachmittag ihre Angriffe zur Gewinnung der Uferhöhen und zur Verbreiterung ihres Brückenkopfes fort.

Zwischen Sinzig und Andernach werden noch mehrere Brückenköpfe auf dem Westufer des Rheins gegen heftige amerikanische Angriffe gehalten.

Im Rhein-Mosel-Dreieck sowie zwischen Salm und Mosel hält der starke Druck des Gegners gegen unseren zähen Widerstand leistenden Verbände an.

Im Gegenstoß wurden feindliche Kräfte wieder geworfen, die vorübergehend in die Stadt Hagenau im Elsass eingedrungen waren.

Die Amerikaner führten gestern Terrorangriffe gegen Dortmund und weitere Orte in Westfalen. Britische Bomber griffen am Tag das Ruhrgebiet an und warfen in den Abendstunden Bomben im mitteldeutschen Raum sowie auf die Reichshauptstadt.

Supreme HQ Allied Expeditionary Force (March 11, 1945)

FROM
(A) SHAEF MAIN

ORIGINATOR
PRD, Communique Section

DATE-TIME OF ORIGIN
111100A March

TO FOR ACTION
(1) AGWAR
(2) NAVY DEPARTMENT

TO (W) FOR INFORMATION (INFO)
(3) TAC HQ 12 ARMY GP
(4) MAIN 12 ARMY GP
(5) AIR STAFF
(6) ANCXF
(7) EXFOR MAIN
(8) EXFOR REAR
(9) DEFENSOR, OTTAWA
(10) CANADIAN C/S, OTTAWA
(11) WAR OFFICE
(12) ADMIRALTY
(13) AIR MINISTRY
(14) UNITED KINGDOM BASE
(15) SACSEA
(16) CMHQ (Pass to RCAF & RCN)
(17) COM ZONE
(18) SHAEF REAR
(19) SHAEF MAIN
(20) PRO, ROME
(21) HQ SIXTH ARMY GP 
(REF NO.)
NONE

(CLASSIFICATION)
IN THE CLEAR

Communiqué No. 337

UNCLASSIFIED: Allied forces have virtually eliminated the German bridgehead west of Wesel and only mopping up operations remain to be completed. The enemy has blown both bridges at Wesel.

Farther south we have expanded our Rhine bridgehead at Remagen with gains of 500 to 1,500 yards eastward toward high ground. Considerable artillery fire is being directed against the rail bridge crossing the Rhine to the bridgehead.

Fighter patrols were maintained throughout yesterday over the bridgehead. A small number of escorted enemy fighter-bombers which attempted to bomb the rail bridge were driven off by our fighters. Two of the enemy aircraft were shot down.

Twenty-three thousand Germans are estimated to be in a pocket created by the linkup along the Rhine of our armored elements advancing from the north and south. We captured 75 artillery pieces and a dump containing 20 carloads of materiel, mostly ordnance, in the vicinity of Ahrweiler, southwest of Remagen.

Farther to the south, in the area west of Mayen, we captured Bauler, Rothenbach, Bodenbach and Hyroth. East of Bitburg, we have captured Manderscheid, Bettenfeld, Musweiler, Wittlich and Neuerberg.

Northeast of Trier, our armor advancing against moderate resistance, has reached Salmrohr after capturing Bekond, Fohren and Rivenich.

Other armored units, pushing east of Trier, repulsed a counterattack and reached the vicinity of Fell.

From the Saarbrücken area to the Rhine and southward to Switzerland, activity was limited to patrolling and scattered artillery fire.

Allied forces in the west captured 6,012 prisoners 9 March.

The enemy’s communications in an area stretching from Burgsteinfurt, south of Rheine, to Koblenz and eastward, were heavily attacked yesterday by heavy, medium, light and fighter-bombers.

Striking in and near the Ruhr, escorted heavy bombers in very great strength bombed railyards at Coesfeld, Dortmund, Schwerte, Soest and Paderborn, and other objectives including rail viaducts. Railyards at Burgsteinfurt, Lippstadt, Lennep, Erndtebrück and Niederscheid, and the communications centers of Altenkirchen and Siegen were attacked by other medium and light bombers.

Farther south, communications at Kaiserslautern, Homburg, Zweibrücken, and Wissembourg, and rail stations at Donaueschingen and Tüttlingen were attacked by fighter-bombers. Near Landau, medium bombers struck at a supply dump.

A synthetic oil plant at Gelsenkirchen was attacked by escorted heavy bombers.

According to reports so far received, one bomber and ten of our fighters are missing.

Targets in Berlin were attacked by light bombers last night.

COORDINATED WITH: G-2, G-3 to C/S

THIS MESSAGE MAY BE SENT IN CLEAR BY ANY MEANS
/s/

Precedence
“OP” - AGWAR
“P” - Others

ORIGINATING DIVISION
PRD, Communique Section

NAME AND RANK TYPED. TEL. NO.
D. R. JORDAN, Lt Col FA4655

AUTHENTICATING SIGNATURE
/s/

U.S. Navy Department (March 11, 1945)

CINCPOA Communiqué No. 295

The 3rd and 4th Marine Division drove through enemy lines to capture most of the east coast of Iwo Island on March 11 (East Longitude Date). The remainder of the enemy’s garrison was compressed to a small area at the northern end of the island by the troops of the 5th Marine Division. A small pocket of enemy resistance was bypassed by the 4th Marine Division and was still holding out at 1800 on March 11. At that time the 5th Division was gaining slowly in the north against heavy resistance. The attack was supported by heavy artillery and naval gunfire.

Army fighters bombed Chichi Jima in the Bonin Islands scoring hits on airfield and harbor installations. Targets were strafed on Haha Jima.

Liberators of the Strategic Air Force, Pacific Ocean Areas, bombed the airfield on Chichi Jima on March 10.

Large fires were started among enemy defenses in the Palaus by fighters and torpedo planes of the 4th Marine Aircraft Wing on March 10. Marine aircraft on the same date struck targets on Yap in the Western Carolines.

The Pittsburgh Press (March 11, 1945)

Nazis shell Rhine bridgehead – new Yank crossing reported

First Army advances mile despite fierce enemy bombardment

Next 3 weeks may decide victory date

German collapse in spring possible
By Virgil Pinkley, United Press staff writer

B-29s reduce heart of Tokyo to shambles

Large fires burning hours after attack

Marines smash to Iwo beaches

Japs caught in 3 small pockets

GUAM (UP) – U.S. Marines on Iwo Island drove forward Saturday against decreasing Jap resistance. The victorious end of the bloody campaign seemed near as the 3rd and 4th Divisions smashed to the eastern beaches at several points.

The Jap holdings were reduced to three small pockets, the largest of which is about a half square mile in area.

The 4th Division, whose progress had been limited to gains of only a few yards for days, suddenly swept forward for gains up to 500 yards on the east coast. One patrol reached the water’s edge at Tachiiwa Point, easternmost tip of the island.

3 divisions close in

Three Marine divisions closed in on the trapped enemy troops.

The Japs still held tenaciously to pillboxes and their snipers fought back viciously. But their terrific mortar fire and counterattacks, which have cost the lives of well over 2,000 Americans, were definitely slackening.

One last frantic counterattack was staged Thursday night and Friday when the Jap forces attempted to infiltrate the Marine lines “on a large scale.” The Americans hurled them back and the 4th Marine Division killed 564.

Maj. Gen. Graves B. Erskine’s 3rd Division drove to the northeast coast of the craggy bastion Friday and today widened positions along the shore.

All units advance

A general advance of up to several hundred yards was made by all units. The 5th Marine Division had driven to within 1,000 yards of Kitano Point, northern tip of the island.

An estimated 20,000 Jap troops were on Iwo when the Marines landed 20 days ago and it was believed that at least three-fourths had been killed or severely wounded.

The communiqué disclosed that a small group of enemy planes approached Iwo early Friday but retired without attacking.


Raymond Ickes, Secretary’s son, wounded on Iwo

Saturday, March 10, 1945

WASHINGTON (UP) – Lt. Raymond Wilmarth Ickes, 32, son of Secretary of the Interior Harold L. Ickes, was wounded on Iwo Jima where he was serving with the 3rd Marine Division, the Navy reported today.

Secretary Ickes’ office reported that Lt. Ickes suffered serious chest wounds last Wednesday when he was struck by shrapnel fragments. Lt. Ickes is reportedly still on Iwo Jima receiving emergency treatment.

His wife, Miralotta L. Ickes, lives in Silver Spring, Maryland.

Lt. Ickes joined the Marines as an enlisted man May 27, 1943. After boot camp at Parris Island, South Carolina, he attended Officers’ Training School at Quantico, Virginia, where he received his commission February 9, 1944. Four months later, he went overseas with a replacement battalion.

Americans drive into Luzon base

Japs report fierce battle on Mindanao

Hero Mitchell Paige’s wife granted divorce in Reno

Action is taken to free Medal of Honor winner to marry another, friends say

Senator finds men loafing on war jobs

One worker asleep on assembly line


Bars ordered to post prices

Coal operators to go to court if necessary

UMW negotiations hit new obstacle

In Washington –
Rhine crossing may kill bill on labor draft

Yanks advance aids Senate’s views
By Phelps Adams, North American Newspaper Alliance

Fugitive convict sought in slaying of divorcee

Suspect also wanted in other deaths

Early victory over Nazis may mean collapse of WLB

Both AFL and CIO are expected to quit panel – Vinson increases feeling
By Fred W. Perkins, Pittsburgh Press staff writer

‘Curfew parties’ raided in Gotham


Two sons killed, parents informed

1,850 bombers hit rail lines into the Ruhr

Hundreds of planes protect bridgehead

Jap Army seizes Indochina control

Puppet leaders are ousted by Tokyo