U.S. facing labor issues
WLB asks big Detroit firm, workers to freeze wages
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Hollywood, California (UP) –
Actress Marlene Dietrich won recognition today as the nation’s leading war bond “salesman” when the Treasury Department awarded her a special citation for her recent bond-selling tours.
When Miss Dietrich called on Governor Culbert L. Olson to sell him a bond, a Treasury representative announced the film star had sold more bonds than any other single person in the United States. He did not divulge the amount of bonds Miss Dietrich sold.
Film stars Rosalind Russell, Linda Darnell and Dorothy Lamour were “runners-up” in Hollywood’s bond-selling campaign, the Treasury representative said.
Somewhere in Australia (AP) –
Mortally wounded, Sgt. Ralph Sam, a full-blooded American Indian, emptied his pistol at a Japanese Zero flier who attacked his bomber and shot away his right hand, making it impossible for him to manipulate the Zero’s guns.
Sam was a gunner aboard the bomber piloted by Lt. John Hill, of Texas, and received the Silver Star posthumously for bravery. He lost much blood on the return flight to his base and died a few days later.
Washington (AP) –
Cdr. Malcolm P. Hanson, who was chief radio engineer of the 1928-30 Byrd South Pole expedition, was killed in an airplane accident Sunday, the Navy has notified his family at nearby Chevy Chase, Maryland. Details were not revealed.
Cdr. Hanson was a son of Albert Parker Hanson, a Milwaukee engineer and inventor credited with laying the first telegraph line across Iceland in 1890.
Before returning to active naval duty in 1940, Cdr. Hanson was connected with the Washington Institute of Technology and from 1930 to 1937, he was in charge of the radio test laboratory of the Anacostia Naval Station. He was awarded the Gold Medal of the Veteran Wireless Operators Association for his service with the Byrd expedition, and held the Byrd Antarctic Expedition Medal awarded by Congress in 1930.
Völkischer Beobachter (August 13, 1942)
dnb. Berlin, 12. August –
Die Verzweiflungsoffensive Roosevelts gegen die japanischen Stützpunkte in der Südsee ist schon in den ersten Anfängen steckengeblieben. Nachdem die amerikanische Flotte, der auch einige wenige britische Einheiten angehörten, in den Gewässern der Salomoninseln durch die japanische Flotte und Marineluftwaffe schwerste Verluste erlitten hat, verfügt sie nicht mehr über die nötige Kraft, um ein kleines Landungsunternehmen auf der Insel Florida sowie auf Guadalcanal wirksam zu unterstützen. Bis jetzt ist schon fast die Hälfte der amerikanischen Transporter versenkt oder ausgebrannt, so daß die amerikanischen Landungsabteilungen nicht mehr mit Nachschub versorgt werden können und ihre Lage von Stunde zu Stunde ungünstiger wird. Die japanische Flotte und Verbände der Marineluftwaffe sind unausgesetzt am Feind und fügen ihm weiterhin schwere Verluste zu.
Die Amerikaner dürften schon jetzt ihren Verzweiflungsakt, gegen die Salomoninseln vorgestoßen zu sein, lebhaft bedauern. Gleichzeitig mit ihrem schon jetzt als mißlungen zu bezeichnenden Vorstoß gegen die japanischen Südseestützpunkte machten die Amerikaner einen Versuch, die japanischen Stellungen im Raum der Alëuten anzugreifen.
Auch hier haben sie sich blutige Köpfe gehoit und nicht ein einziges ihrer Ziele erreicht. Obwohl Roosevelt in seiner Ratlosigkeit offenbar alle nur irgendwie verfügbaren Kriegs- und Transportschiffe zusammengesucht und bei diesen Unternehmungen eingesetzt hat, ist das Ergebnis gleich Null. Uberall‚ sowohl bei den Salomoninseln als im Seegebiet der Alëuten sind die Japaner Herren der Lage.
Seit längerer Zeit schon Vermutete man, daß Washington zur Entlastung und Belieferung Australiens einen größeren Einsatz wagen werde. Die Annahme, daß eine solche Flotte ihren Weg durch Melanesien nehmen werde‚ lag nahe, solange der Schiffahrtsweg durch die Arafurasee möglich und so Nordau stralien erreichbar war. Die Nachricht von der Besetzung der Inseln in der Arafurasee durch japanische Streitkräfte überraschte den feindlichen Geleitzug unterwegs. Bevor jedoch der Kurs geändert werden konnte, wohei das nördliche Korallenmeer den Schnittpunkt darstellte‚ mußte sich die feindliche Flotte der japanischen Marine und der Marineluftwaffe stellen und dabei eine vernichtende Schlappe hinnehmen.
Selbst die amerikanische Agitation, die doch gewiß gern aus der eben erst erlittenen Niederlage wieder einen „Sieg“ konstruieren möchte, bereitet jetzt das.amerikanische Volk auf das bittere Ende vor. „Beträchtliche amerikanische Verluste bei den Salomoninseln sind zu erwarten‚“ verkündete Dienstagabend ein amerikanischer Sender und fuhr fort:
Es handelt sich um das schwerste Unternehmen des Krieges.
Wenn die Amerikaner diese mißlungenen Vorstoßversuche als das scbwerste Unternehmen des Krieges bezeichnen, also als noch schwerwiegender als die Katastrophe von Pearl Harbour im vorigen Dezember‚ dann muß wahrlich die erlittene Niederlage eine besonders schwere sein.